Muchitsch: "Sozialpartner haben Botschaft des Plan A verstanden" – Niemand soll weniger als 1.500 Euro verdienen

SPÖ-Sozialsprecher spricht sich für Mindestlohn in Generalkollektivvertrag für alle Gewerkschaften und Branchen aus

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch begrüßt die Initiative der Gewerkschaft vida, die jetzt für alle von ihr vertretenen Berufsgruppen den Mindestlohn auf 1.500 Euro anheben will. vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit will die Verhandlungen sofort starten und sieht die 1.500 Euro als absolute Untergrenze. Muchitsch betont: "Ich bin überzeugt davon, dass die Sozialpartner die Botschaft des Plan A verstanden haben. Vor allem bei den niedrigen Löhnen muss sich bei den nächsten KV-Verhandlungen etwas tun." ****

Für den SPÖ-Sozialsprecher und Vorsitzenden der Gewerkschaft Bau-Holz ist das Hauptziel, dass man zu einem General-KV über alle Branchen und Gewerkschaften mit einem Mindestlohn von 1.500 Euro kommt. Zugleich macht Muchitsch klar, dass man nicht nur die Brutto-Seite des Lohns anschauen soll, sondern auch den Nettolohn. Daher sollte man Lohnnebenkosten umschichten, sich alternative Finanzierungsformen etwa für den Familienlastenausgleichsfonds überlegen. (Schluss) up/wf/mp

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