SPÖ Wien gratuliert Frauenberger und Ludwig zum 10-jährigen Amtsjubiläum

Wien (OTS/SPW) - Die designierte Gesundheits- und Sozialstadträtin Sandra Frauenberger und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig feiern ein rundes Jubiläum: 10 Jahre sind beide nun Mitglieder der Stadtregierung. „Im Namen der SPÖ Wien gratuliere ich ihnen sehr herzlich!“, betonte die Wiener SPÖ-Landesparteisekretärin, LAbg. Sybille Straubinger am Mittwoch. „Frauenberger und Ludwig haben in dieser Dekade Wien entscheidend mitverändert. Vieles wurde auf ihre Initiativen in die Wege geleitet: Die Wiener Charta für ein besseres Zusammenleben, das Wiener Verpartnerungspaket, die Umsetzung der Bildungsreform, verstärkter Neubau für leistbares Wohnen sowie besseres Service und mehr Schutz für MieterInnen seien hier beispielsweise genannt. Wir bedanken uns alle sehr herzlich für dieses Engagement und zählen auf viele weitere Jahre im Einsatz für die Wienerinnen und Wiener!“, so Straubinger.****

Zwtl.: Sandra Frauenberger – eine Bilanz:

In zehn Jahren als Integrationsstadträtin hat Sandra Frauenberger diesen Bereich stark geprägt. Die Integrationsbegleitung StartWien wurde 2008 gegründet und laufend weiterentwickelt: 2011 für EU-BürgerInnen und 2015 für Flüchtlinge. Zielgruppenspezifische Integrationsmaßnahmen wie das „Frauen-College“, „Start Wien – das Jugendcollege“ und „Sowieso mehr-Sommersprachkurse“ zeigen, dass Frauenberger einen besonderer Schwerpunkt auf Kinder, Jugendliche und Frauen gelegt hat. Neben dem Ausbau von Deutschkursen stand vor allem der Dialog im Vordergrund. Mit der Wiener Charta haben sich die WienerInnen in zahlreichen Gesprächsgruppen und auf Plattformen ihre Regeln zum guten Zusammenleben selbst geschrieben. Vermittelt werden die Ergebnisse nicht nur in den StartWien-Orientierungskursen sondern auch in Charta-Gesprächen in Flüchtlingsunterkünften.

Die Frauenpolitik war geprägt von dem Motto, dass Frauen in Wien sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben können. Mit der Koppelung von öffentlichen Aufträgen an Frauenförderung ging Wien einen innovativen Schritt zur Einbindung von Unternehmen. Selbstbestimmt können Frauen dann agieren, wenn sie nicht durch Rollenbilder eingeschränkt werden. Darauf wurde durch zahlreiche  Bewusstseinskampagnen wie „4 Wände 4 Hände“, „Rollenbilderbuch“ und der Watchgroup gegen sexistische Werbung aufmerksam gemacht. Damit sich Frauen in Wien sicher fühlen können, wurde das Gewaltschutznetz laufend ausgebaut und Frauen durch Informationskampagnen näher gebracht.

Im Bereich der Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Transgender, Bi- und Intersexuellen konnten wichtige Erfolge erzielt werden. Das Wiener Verpartnerungspaket ermöglichte bereits vor entsprechenden Gerichtsurteilen die Verpartnerung an Traumhochzeitslocations, das Ja-Wort und zahlreiche andere Gleichstellungen gegenüber Verheirateten.

Seit 2015 ist Frauenberger auch für Bildung und Jugend zuständig. In ihre Amtszeit fallen die Verhandlungen und Umsetzung der Bildungsreform, der Startschuss zur Einstellung von zusätzlichem Unterstützungspersonal für PädagogInnen an Wiener Schulen sowie der weitere Ausbau an Bildungsinfrastruktur. Im Kindergarten konnte die Anzahl an SprachförderInnen verdoppelt werden, die Förderkontrollen verbessert und neue Kindergartenplätze geschaffen werden. Die außerschulische Jugendarbeit stand unter dem Schwerpunkt der Deradikalisierung und Prävention.

Zwtl.: Michael Ludwig – eine Bilanz:

Michael Ludwig hat im Wohnbauressort in den letzten zehn Jahren alles dafür getan, dass Wohnen in Wien möglichst leistbar bleibt. Es gilt, den Wohnraumbedarf zu decken, gleichzeitig die Leistungen bei der Wohnhaussanierung auf fortlaufend hohem Niveau zu halten. Dies gelang dank der vorausschauenden Wohnbaupolitik der Stadt Wien sehr gut. Frühzeitig konnte sichergestellt werden, dass der stark wachsenden Wiener Bevölkerung ein großes Angebot an bezugsfertigen, geförderten Wohnungen zur Verfügung steht.

Im Gemeindebau wurde innerhalb der letzten Dekade viel verbessert: Neben der Einführung eines neuen, fairen Waschküchensystems und der Videoüberwachung in ausgewählten Wohnhausanlagen konnte durch die Etablierung der OrdnungsberaterInnen eine effektive Kontrolle der Hausordnung sichergestellt werden. Mit den neuen Einrichtungen „wohnpartner & wohnpartner unterwegs“ gelang es, das gute Miteinander zu fördern und ein kostenloses Mediationsangebot für Nachbarschaftskonflikte bereitzustellen. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Hebung der Wohnzufriedenheit waren die neuen Wiener HausbetreuerInnen. Im Rahmen der Reform der Haubetreuung „Wiener Wohnen“ konnten u.a. ein Sanierungsmanagement, ein mobiles Einsatzteam und das Team Qualitätskontrolle umgesetzt werden. Bei der Sanierungsoffensive in Gemeindebauten konnten mittlerweile drei Viertel der Gemeindebauten saniert werden. Ebenso gibt es ein neues Info-Center mit allen AnsprechpartnerInnen unter einem Dach. Verbessert wurde weiters Delogierungsprävention durch SozialarbeiterInnen.

Im Neubau-Bereich wurde mit der Wiener Wohnbauinitiative (2011) eine ergänzende Schiene zwischen gefördertem und frei finanziertem Wohnbau mit mehr als 6.500 Wohnungen geschaffen. Das SMART-Wohnbauprogramm legt den Schwerpunkt auf besonders kostengünstiges Wohnen. Die aktuelle Wiener Wohnbau-Offensive sieht eine weitere mittelfristige Steigerung der Neubauleistung auf 9.000 geförderte Wohneinheiten vor. Bis 2020 werden auch 4.000 neue Gemeindewohnungen in die Umsetzung gebracht. Und schließlich gewährleistet das Wohnticket eine faire Vergabe und ein Bonussystem für EinwohnerInnen, die schon länger in Wien ihren Lebensmittelpunkt haben.

Großen Stellenwert für Ludwig hat stets der MieterInnenschutz: Es wurde eine Kompetenzstelle für barrierefreies Planen, Bauen & Wohnen im Jahr 2008 eingerichtet. Die neue Wohnberatung Wien bietet kostenlose Informationen über geförderte und Gemeindewohnungen unter einem Dach.

An großen Neubauprojekten wurde umgesetzt: Im 11. Bezirk die ehemaligen Mautner-Markhof-Gründe mit rund 900 Wohneinheiten, das „Sonnwendviertel“ im 10. Bezirk mit bisher rund 1.760 fertiggestellten Wohneinheiten sowie „Eurogate“ – die größte Passivhaussiedlung Europas – ebenfalls im 21. Bezirk mit bislang 820 Wohneinheiten. Nicht zu vergessen: Im 22. Bezirk konnten in „aspern Seestadt“ bereits rund 3.000 Wohneinheiten übergeben werden. (Schluss) tr

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