Schennach ist neuer Generalrapporteur für Wissenschaft und Technologie

Einstimmige Wahl zum neuen Generalberichterstatter des Europarates

Wien (OTS/SK) - „Digitalisierung, Nanotechnologie, Biotechnologie und Robotertechnologie verändern unsere Arbeits- und Lebensumwelt in atemberaubender Geschwindigkeit“, erklärt der neue europäische Generalrapporteur des Europarates, SPÖ-Bundesrat Stefan Schennach, der auch Vorsitzender des neugeschaffenen Zukunftsausschusses im Bundesrat ist. ****

„Das sind enorme Herausforderungen an die gesetzgebenden Parlamente, die einerseits technologischen Entwicklungen hinterherlaufen, andererseits dringend notwendige rechtliche Rahmenbedingungen schaffen müssen sowie eine Technikfolgenabschätzung vorzunehmen haben“, so Schennach, der vor großen sozialen Verwerfungen und unkontrollierbarer künstlicher Intelligenz warnt.

„Wie wird sich künftig ein Staat finanzieren, wenn immer mehr Arbeitsplätze von Robotern, Drohnen und Computern im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung übernommen werden und multinationale Konzerne sich steuerschonenden Praktiken bedienen“, so Schennach und weiter: „Roboter zahlen keine Steuern, Menschen ohne Arbeit auch nicht. Konzerne entziehen sich der Steuerpflicht“. Daher gibt es einen hohen Anpassungsbedarf auch internationaler Konventionen, denn die nationalen gesetzlichen Regulierungen hinken der Realität oft vielfach hinterher. (Schluss) jb/rm/mp

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