Kollektivvertragsabschluss in der Mineralölindustrie

Per 1. Februar 2017: plus 1,6 % bei Mindest-KV und plus 1,5 % bei Ist

Wien (OTS) - Am Dienstag, den 24. Jänner 2017 fanden die Kollektivvertragsverhandlungen für die ArbeitnehmerInnen in der Mineralölindustrie statt. Am Abend haben sich die Vertreter des Fachverbandes der Mineralölindustrie (FVMI) auf Arbeitgeberseite und die Gewerkschaftsvertreter von GPA-djp und PRO-GE auf ArbeitnehmerInnen-Seite auf einen neuen Lohn- und Gehaltsabschluss geeinigt.

Das Verhandlungsergebnis sieht ab 1. Februar 2017 eine Erhöhung der KV-Mindestbezüge um 1,6 % und der monatlichen Ist-Bezüge für die ArbeiterInnen und Angestellten um 1,5 % vor. Die Lehrlingsentschädigungen und Zulagen werden ebenfalls um 1,6 %, die Reise-Aufwandsentschädigungen um 1,2 % und die Vorrückungsbeträge um ebenfalls 1,2 % erhöht.

Im Rahmenrecht einigten sich die KV-Partner u.a. auf neue Regelungen bei der Anrechnung von Karenzen und im Bedarfsfall für Fahrtkostenentschädigungen zur und von der Berufsschule.

Die Kollektivvertragspartner sahen die diesjährigen Gespräche in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld als Herausforderung, die Gesprächsleiter bezeichneten zusammenfassend das Verhandlungsergebnis als für beide Seiten vertretbar.

Von den neuen KV-Abschlüssen sind etwa 4.400 Beschäftigte, davon ca. 3.400 Angestellte und ca. 1.000 ArbeiterInnen (inklusive Lehrlinge) erfasst.

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Mineralölindustrie,
Dr. Christoph Capek, T:: 05 90 900-4892,
E: capek@oil-gas.at
GPA-djp, Mag. Martin Panholzer, T: 05 03 01 21-511,
E: martin.panholzer@gpa-djp.at
PRO-GE, Wolfgang Purer, T: 01/53444 69263,
E: wolfgang.purer@proge.at

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