Offene Jugendarbeit: Leitfaden „Erstens: jung & Zweitens: geflüchtet“

Jugendministerin Karmasin und Gemeindebund-Präsident Mödlhammer betonen Relevanz Offener Jugendarbeit in den Gemeinden

Wien (OTS) - „Gerade für Jugendliche, die in ihren jungen Jahren schon eine Flucht durchmachen mussten, und nun Anschluss in der neuen Umgebung suchen, bilden die Angebote der Offenen Jugendarbeit einen wichtigen, niederschwelligen Anknüpfungspunkt“, betont Bundesministerin Sophie Karmasin.

Nach einjähriger Arbeit liegt der Leitfaden zum Beitrag Offener Jugendarbeit (OJA) zu einem gelungenen Zusammenleben in der Gemeinde nun vor. Die Veröffentlichung wurde vom bundesweiten Netzwerk Offene Jugendarbeit (bOJA) im Auftrag des Bundesministeriums für Familien und Jugend erarbeitet und stellt eine praktische Arbeitsanleitung dar.

"Offene Jugendarbeit ist ein wichtiger Partner in den Gemeinden, wenn es um die Inklusion von Jugendlichen mit Fluchtgeschichte geht", so Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer. Offene Jugendarbeit besitzt jahrzehntelange Erfahrung und Methoden, um geflüchtete Jugendliche beim Ankommen und Einfinden in eine neue Gesellschaftsstruktur zu unterstützen und zu begleiten. Der Leitfaden stellt Chancen und Handlungsmöglichkeiten dar, wie Offene Jugendarbeit vor Ort als Ressource genutzt werden kann.

623 Jugendzentren und mobile Angebote der OJA gibt es bereits im gesamten Bundesgebiet. bOJA unterstützt den weiteren Ausbau der Angebotslandschaft und steht Gemeinden als Servicestelle zur Verfügung.

Den Leitfaden zum Download finden Sie auf:
www.boja.at/im-fokus/bruecken-bauen/

Rückfragen & Kontakt:

Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit
Mag.a Stephanie Deimel, M.A.
c/o Lilienbrunngasse 18/47, 1020 Wien, Österreich
Mail: stephanie.deimel@boja.at , Tel: 0660-5768237

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