Einbruch ins Eis - Samariterbund gibt Tipps

Animationsvideo zeigt das richtige Verhalten beim Einbrechen ins Eis

Wien (OTS) - Die Kälte lockt viele Menschen auf das Eis, aber oft sind dünne Eisschichten nicht gleich erkennbar. Erst vor einigen Tagen brach eine Frau auf der Alten Donau ins Eis ein. Dank der Hilfe zweier Passanten konnte sie gerettet werden. Aber wie verhält man sich in so einer Situation richtig?

In einem Animationsvideo gibt der Samariterbund Tipps für den Notfall: http://www.samariterbund.net

"Für die Person, die ins Eis eingebrochen ist, gilt in erster Linie:
Ruhe bewahren und möglichst wenig bewegen. Auf keinen Fall sollte die Kleidung ausgezogen werden, weil sie ein wichtiger Wärmeschutz ist. Wichtig ist es, die Arme auszubreiten und so laut wie möglich um Hilfe zu rufen", erklärt Jürgen Grassl, Bundesschulungsleiter des Samariterbundes. "Ersthelfer sollten bei der Hilfe in erster Linie für ihre eigene Sicherheit sorgen. Am besten können Sie helfen, wenn Sie sofort den Notruf absetzen und dann beruhigend auf die eingebrochene Person wirken und ihr – wenn möglich – vom sicheren Ufer aus Hilfsmittel wie einen Schal, ein Brett oder einen Ast zuschieben", so Grassl.

Nur etwa 60 % der Eingebrochenen überleben die ersten 15 Minuten im Eis, da der Körper durch die Kälte schnell an Kraft verliert und das eisige Wasser das Atmen erschwert. Prinzipiell empfiehlt sich, Hinweisschilder stets ernst zu nehmen und Warnungen zu beachten. Bei einem See ist das Begehen erst ab einer mindestens 10 Zentimeter dicken Eisschicht sicher. "Begeben Sie sich nie allein auf zugefrorene Seen und Flüsse! Beim Entstehen von Rissen sollte man sich sofort hinlegen und den Weg, den man gekommen ist, zurückrobben", rät Grassl.

Auf der Seite: elearning.samariterbund.net/eiseinbruch gibt der Samariterbund noch weitere Tipps, wie man Eisunfällen vorbeugen kann und welche Maßnahmen im Notfall gesetzt werden können.

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