„Report“ über Terrorverdacht, die Macht der Länder, Jugendschutz und Hilfs-Polizisten

Am 24. Jänner um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 24. Jänner 2017, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Terrorverdacht

In Wien ist ein Jugendlicher unter Terrorverdacht in Haft, mögliche Komplizen in Deutschland. Entscheidende Hinweise kamen von ausländischen Geheimdiensten. Wie gut funktioniert deren Zusammenarbeit und was kann die Polizei tun, um Gefährder zu erkennen und zu kontrollieren? Was nützen Fußfessel oder andere neue Überwachungsmaßnahmen? Eva Maria Kaiser, Helga Lazar und Martina Schmidt berichten.

Die Macht der Länder

Erwin Pröll tritt ab, Josef Pühringer ist knapp davor, Michael Häupl plagt sich noch mit seiner Partei: 2017 ist das Jahr des Generationenwechsels. Doch wer sind die Neuen, die nun in den Ländern ans Ruder kommen? Ist die Zeit der mächtigen Landeshauptmänner endgültig vorbei oder können Mikl-Leitner, Stelzer und Co. in die Fußstapfen ihrer dominierenden Vorgänger treten? Und welche Auswirkungen haben die personellen Veränderungen auf den Föderalismus, auf das Machtgefüge zwischen Bund und Ländern? Ein Bericht von Alexander Sattmann und Ernst Johann Schwarz.

Jugendschutz

Die rund 6.500 Zigarettenautomaten in Österreich müssen vielleicht abmontiert werden. Denn auf ihnen fehlen sämtliche Warnhinweise und Schockbilder. Das widerspricht der EU-Tabakrichtlinie und daher prüft nun das Gesundheitsministerium, ob die Automaten generell verboten werden sollen. Rauchgegner und Ärzte fordern das schon länger, denn Automaten würden es Jugendlichen allzu leicht machen, Zigaretten zu erwerben. In Österreich dürfen Zigaretten an unter 16-Jährige nicht verkauft werden, trotzdem rauchen überdurchschnittlich viele Jugendliche. Mögliche Ursachen dafür sind mangelhafte Kontrollen und die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Jugendschutzbestimmungen. Martin Pusch berichtet.

Schafft der Föderalismus Probleme, weil er Vorschriften vervielfacht und Reformen erschwert, oder ist er unverzichtbares Fundament der Demokratie in Österreich? Darüber diskutieren live im Studio die Wiener NEOS-Klubvorsitzende Beate Meinl-Reisinger und der steirische ÖVP-Landesrat Christopher Drexler.

Hilfs-Polizisten

Viele Österreicherinnen und Österreicher fühlen sich unsicher, obwohl die Kriminalität eigentlich zurückgeht. Diese Ängste soll nun das Projekt „Gemeinsam.Sicher“ des Innenministeriums lindern. In vorerst vier österreichischen Bezirken sollen Bürgerinnen und Bürger aktiv mit der Polizei zusammenarbeiten und so das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung stärken. Sie gehen durch dunkle Gassen, verteilen Lampen oder zeichnen „sichere“ Lokale aus. Wie sinnvoll sind solche Maßnahmen? Helfen sie gegen Straftaten oder verstärken sie sogar das Gefühl der Unsicherheit? Sophie-Kristin Hausberger und Katja Winkler beobachten Projekte in Mödling und Graz.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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