Österreichische Volksbanken: Kreditnachfrage spürbar angesprungen

Index kletterte seit Mitte 2014 um 14 Punkte – „KMU-Milliarde“ der Volksbanken trifft auf wachsende Nachfrage.

Wien (OTS) - Laut der aktuellen Konjunkturklimabefragung des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) haben sich die Einschätzungen zur aktuellen Lage und die Erwartungen der Unternehmen verbessert. Diese positive Entwicklung spiegelt sich für die österreichischen Volksbanken auch ganz konkret bei der Kreditnachfrage wider. „Das verbesserte Wirtschaftsklima – das unsere Befragung von Klein- und Mittelunternehmen (KMU) im Sommer 2016 schon ansatzweise aufgezeigt hat – ist jetzt endgültig auch bei unseren Kundenberatern angekommen. Die Kreditnachfrage erreichte im vierten Quartal 2016 in unserer seit vier Jahren regelmäßig durchgeführten internen Befragung einen neuen Höchststand. Offensichtlich planen viele österreichische Unternehmen aktuell zu investieren. Die niedrigen Zinsen werden ausgenutzt und die für 2017 verfügbaren 87,5 Mio. EUR der neuen KMU-Investitionszuwachsprämie mit großem Interesse verfolgt.", so Volksbanken-Chef GD DI Gerald Fleischmann.

Kreditnachfrage-Index dreht deutlich ins Plus

Der nach dem Vorbild der Einkaufsmanagerindizes errechnete Index für die Kreditnachfrage innerhalb der österreichischen Volksbanken erreichte im Dezember 54,3 Punkte (50 Punkte ist neutral) - siehe Grafik anbei.

In 11 der 14 abgefragten Kommerzbranchen zeigte sich eine wachsende Kreditnachfrage. Vor allem der Bau- und Immobiliensektor sowie der Handel und das verarbeitende Gewerbe sind Treiber dieser Entwicklung. Besonders stark ist die Erholung in Ostösterreich. Hier war in den Vorquartalen noch eine spürbar unterdurchschnittliche Entwicklung der Kreditnachfrage verzeichnet worden.

KMU-Milliarde zum richtigen Zeitpunkt

Die von den Volksbanken im Herbst ins Leben gerufene „KMU-Milliarde" kommt deshalb gerade rechtzeitig. Fleischmann „Wir haben alle notwendigen Schritte gesetzt, von der Optimierung der Zusammenarbeit im Verbund bis hin zu den Fusionen, um wettbewerbsfähiger zu werden. Mit einer soliden Kernkapitalbasis von über 12 Prozent können wir nun die volkswirtschaftliche Kernaufgabe einer Bank – die Wirtschaft und somit Wachstum und Wohlstand zu finanzieren – wieder bestmöglich wahrnehmen. Und da freut es uns natürlich doppelt, dass unsere KMU-Finanzierungsoffensive den Bedarf unserer Kunden bzw. des Marktes jetzt optimal trifft." Eine aktuelle Studie von Ökonomen des WIFO und der Oesterreichischen Nationalbank bestätigt, dass die Ausstattung mit hartem Kernkapital entscheidend ist, ob Firmenkredite leicht oder schwer zu erhalten sind.

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