CETA – Stronach/Steinbichler: „Schwarzes Schweigen“ gefährdet ländlichen Raum

Nein zu Freihandelsabkommen – kein Ausverkauf der heimischen Landwirtschaft

Wien (OTS) - „Ich finde es bedenklich, wenn die selbsterklärten „Retter des ländlichen Raumes“ sich zum Beginn der heute beginnenden Eintragungswoche nicht geschlossen für ein Nein zu den Freihandelsabkommen CETA, TTIP und TISA aussprechen, gefährden diese doch aktiv unsere regionalen Lebensmittel-, Umwelt-, Konsumentenschutz- und Tierschutz-Standards. Dieser Angriff auf die Gesundheit und Umwelt der Österreicher muss mit allen Mitteln verhindert werden!“, kommentiert Team Stronach Wirtschafts- und Agrarsprecher Leo Steinbichler das „schwarze Schweigen“ von Agrarminister Andrä Rupprechter, LKÖ-Präsident Hermann Schultes und Bauernbund-Präsident Jakob Auer bei der „Grünen Woche“ in Berlin. Diese versuchten - im Schatten der positiven Agrarexportsteigerung 2016, besonders durch die Getränke-Exporte von Red Bull, Spitz und Rauch - ihre eigenen Misserfolge in der Agrarpolitik zu verbergen. „Wir exportieren unser bestes heimisches Fleisch und ausgezeichnete Milchprodukte zu Schleuderpreisen und importieren im gleichen Moment billigste No-Name-Ware mit zweifelhafter Herkunft und Qualität ins Land. Das ist weniger ein Erfolg für die heimische Landwirtschaft, als ein Ausverkauf auf Kosten der Umwelt, des Klimas und der Gesundheit der österreichischen Konsumenten!“, so Steinbichler.

Gerade die vom Landwirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Umfrage belege das hohe Ansehen der heimischen Bauern bei der Bevölkerung. „Daher müssen wir den Schulterschluss zwischen den Bauern und den Konsumenten noch weiter ausbauen und fördern, Stichwort: „Geschmack der Heimat“. TTIP, CETA & Co beweisen doch nur eines: Die Globalisierung dient einzig den Konzernen, die Regionalisierung hingegen den Menschen!“, so Steinbichler. Er bittet alle bewussten Konsumenten, Bauern und Unternehmer die Eintragungswoche für ein Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TISA zu nützen, damit diese wichtige Thematik auch im Parlament behandelt wird.

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