- 23.01.2017, 11:42:01
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Gästeboom bei Verkehrsbüro Hotellerie
Wien (TP/OTS) - Die Austria Trend Hotels der Verkehrsbüro Group
verzeichneten 2016 österreichweit Zuwächse in allen Bereichen. Ein
besonders starkes Plus gab es im Advent und über Weihnachten in den
Stadthotels – speziell in Wien.
Vom anhaltenden Trend zu Städtereisen profitierten 2016 auch die zur
Verkehrsbüro-Gruppe gehörenden Austria Trend Hotels – und über
Weihnachten und Neujahr besonders deren Beherbergungsbetriebe in
Wien. Die 27 Hotels in Österreich sowie Slowenien und der Slowakei
legten 2016 gegenüber dem Jahr davor beim Umsatz um 6,0 Prozent auf
148,6 Millionen Euro zu; die Zimmerauslastung stieg um 3 Prozent von
75,4 auf 77,7 Prozent. „Wir haben uns damit besser als der
Branchenschnitt entwickelt“, sagt der Verkehrsbüro-Generaldirektor
Harald Nograsek. Erfreulicherweise sei es „gelungen, die
Mehrwertsteuererhöhung bei Nächtigungen von 10 auf 13 Prozent
weiterzugeben und höhere Preise durchzusetzen“. Dies sei auch deshalb
möglich gewesen, weil in den vergangenen Jahren zahlreiche
Qualitätsverbesserungen – vom Bio-Frühstück bis zur Kopfkissenauswahl
oder einem zentralen Reservierungssystem – umgesetzt wurden. Auch
wurden in den vergangenen drei Jahren 15 Millionen Euro in die
Neuausstattung der Hotels investiert. Die Modernisierung habe sich
wiederum in besseren Bewertungen in Internetforen niedergeschlagen.
Wien ist der Treiber
Der Löwenanteil des Verkehrsbüro-Hotelleriegeschäfts entfällt 2016
mit 97,6 Millionen Euro (+ 5,6 Prozent) auf die 16 Austria Trend
Häuser in Wien, aber auch in den zwei internationalen Hotels in
Bratislava und Laibach gebe es auf Grund der dortigen positiven
Grundstimmung überdurchschnittliche Zuwächse, so der
Verkehrsbüro-Chef. In der Bundeshauptstadt, die nach wie vor eine
ausgesprochen zugkräftige Destination sei, habe man davon profitiert,
dass 2016 keine neuen Hotelketten aufgesperrt haben. Nograsek: „Das
Problem in Wien war ja bisher, dass neue Fünf-Sternebetriebe mit
Kampfpreisen in den Markt gehen und damit die gesamte Branche unter
Druck setzen“. Neben Wien ist bei den Städtetouristen vor allem
Salzburg gefragt, wo sich vier Austria Trend Hotels befinden. Und
die zwei touristischen Betriebe in Kitzbühel und Fieberbrunn seien
sowohl im Winter als auch im Sommer gut gebucht.
Absolute Spitze zu Silvester
Eine besonders positive Entwicklung gab es in der Bundeshauptstadt im
Advent und über Weihnachten: Im Dezember 2016 steigerten die Austria
Trend Hotels in Wien den Umsatz auf knapp 9,4 Millionen Euro bzw. um
13,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres; die
Nächtigungen legten um 6,3 Prozent zu. Zu Silvester waren die Wiener
Austria Trend Betriebe fast vollständig belegt – nämlich zu 97,8
Prozent. Die durchschnittliche Zimmerrate in der Nacht zum
Jahreswechsel stieg gegenüber dem 31.12.2015 um 5,1 Prozent.
Russen kommen wieder
Auch bei den wichtigen Gästegruppen manifestierten sich 2016 positive
Tendenzen in Wien: Bei den Nächtigungen von Österreichern gab es etwa
im Advent (November und Dezember) in Wien eine Steigerung um 20,3
Prozent auf 56.539 Nächtigungen, die der Deutschen legten um 13,9
Prozent auf 41.776 zu. Besonders starke Zuwächse gab es auch bei den
Italienern (+34,1 Prozent), bei den Briten – wenngleich von einem
niedrigeren Niveau aus (+ 45,5 Prozent), US-Amerikanern (+ 75,8
Prozent), Franzosen (+ 56,3 Prozent) und Japanern (+ 217,8 Prozent).
Sehr positiv bewertet der Verkehrsbüro-Vorstandschef das Plus von
30,8 Prozent bei den russischen Gästen im Advent und über
Weihnachten: „Damit sind sie wieder auf dem Niveau von 2014 – und
dieser Trend setzt sich jetzt fort“.
Positive Erwartungen für 2017
In Summe verbuchten die 27 Austria Trend Hotels mit 9.386 Zimmern
2016 rund 2 Millionen Nächtigungen. Für das Jahr 2017 ist Nograsek
ebenfalls optimistisch gestimmt. Die touristischen Betriebe in Tirol
würden u. a. von der Biathlon-WM in Hochfilzen profitieren; in Wien
würden wiederum zahlreiche Kongresse – der größte ist übrigens der
Sonderkongress der Zeugen Jehovas mit rund 30.000 Teilnehmern – für
volle Betten sorgen. Zuversichtlich macht Nograsek auch der Umstand,
dass im Vorjahr die Umsätze bei Meetings und Kongressen im
zweistelligen Prozentbereich stark gestiegen sind: „Das ist immer ein
Indikator für die Stimmung bei den Unternehmen und die Wirtschaft.
Vorausgesetzt die Rahmenbedingungen bleiben so, gehen wir 2017 von
einer positiven Entwicklung und einem weiteren Plus aus.“
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