Korosec fordert Wiedereinführung des Wiener Heizkostenzuschusses

ÖVP-Wien-Gesundheitssprecherin sieht „Bewährungsprobe“ für neue Stadträtin Frauenberger

Wien (OTS) - Zweistellige Minusgrade in Wien und eine ungeheizte Wohnung. Angesichts der aktuellen Kältewelle fordert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien Ingrid Korosec von der Stadtregierung einmal mehr die sofortige Wiedereinführung des Heizkostenzuschusses, und zwar in der Höhe von 250 Euro.

„Täglich erreichen mich Dutzende Anrufe und Mails von verzweifelten Personen, die sich das Heizen ihrer Wohnungen aufgrund der hohen Energiekosten nicht mehr leisten können. Sie bitten mich um Unterstützung für ihr großes Anliegen: den Heizkostenzuschuss wieder einzuführen“, berichtet Korosec. Die von der Stadtregierung seit 2013 als „Wiener Energieunterstützung“ angebotene Hilfe sei bestenfalls als Zusatzleistung anzusehen, weil sie nur in Form von Sachleistungen erfolge, zeigt sich Korosec verärgert. Wien ist das einzige Bundesland Österreichs, in dem es derzeit keinen Heizkostenzuschuss gibt. Dieser beträgt je nach Bundesland bis zu 270 Euro.

Bei der geforderten Wiedereinführung des Heizkostenzuschusses sieht die ÖVP-Wien-Gesundheitssprecherin Sandra Frauenberger, die Nachfolgerin von Sonja Wehsely, als Wiener Sozial- und Gesundheitsstadträtin in der Pflicht. Es handle sich um Frauenbergers „erste und daher umso wichtigere Bewährungsprobe“ in ihrem neuen Amt. „Die herrschende klimatische Kälte in Wien lässt sich nicht ändern, die menschliche Kälte der Stadtregierung schon“, so Korosec.

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