„Thema“ am 23. Jänner: Lawinengefahr – Gerettet in letzter Minute

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 23. Jänner 2017, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Lawinengefahr – Gerettet in letzter Minute

Zwei Tage nach der Lawinenkatastrophe in Italien konnten mehrere Menschen lebend geborgen werden. Das Hotel in den Abruzzen ist von den Schneemassen vollkommen verschüttet worden. Die Lawine dürfte durch ein Erdbeben ausgelöst worden sein. Aber auch in Österreich herrscht hohe Lawinengefahr. In den vergangenen drei Wochen kamen vier Menschen ums Leben. Ein junger Tiroler hatte Glück. „Es grenzt an ein Wunder, Lebendbergungen kommen leider nur selten vor“, sagt Sebastian Antretter, Bergretter in Kitzbühel. 30 Minuten lang lag der 19-jährige Tiroler unter den Schneemassen. Sein Leben verdankt er dem Lawinenhund Asta und dem raschem Handeln der Einsatzkräfte. Nach nur zehn Minuten sinken die Lebenschancen unter einer Lawine rapide. Der Niederösterreicher Franz Hausmann, ein erfahrener Bergsportler, kam vor zwei Jahren unter ein Schneebrett. „Ich war wie einbetoniert“, erzählt er. Seine Lebensgefährtin fand ihn, alarmierte die Bergrettung und begann zu graben. Franz Hausmann konnte nach fast zwei Stunden stark unterkühlt gerettet werden. Heute will er Skifahrer und Tourengeher warnen: „Egal, wie gut man das Gebiet kennt und wie gut man vorbereitet ist, es bleibt immer ein Restrisiko.“ Am Donnerstag forderten die Schneemassen im Westen Österreichs ein weiteres Todesopfer. Die Lawinengefahr bleibt hoch, berichten Christoph Seibel und Eva Kordesch.

Frau in Lebensgefahr – Die Polizei, kein Freund und Helfer?

„Die Polizei hat nichts getan, die Polizisten haben überhaupt nicht reagiert“, das waren die ersten Worte von Lydia K., als sie auf der Intensivstation in Graz erwachte. Am Montag hat sie die Polizei gerufen, weil ihr Exfreund vor ihrer Tür randalierte. Der Mann war wenige Tage davor polizeilich weggewiesen worden. Drei Beamte stellten ihn im Stiegenhaus. Trotzdem gelangte der als gewaltbereit bekannte Mann in die Wohnung und verletzte sein Opfer mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich. Vor den Augen ihres kleinen Sohnes. Auch zwei Freundinnen mit ihren Kindern waren in der Wohnung. Die Polizisten seien mit der Situation völlig überfordert gewesen, sagen die Augenzeuginnen. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. Hat die Polizei versagt? Martin Steiner berichtet.

Cybathlon – Wettkampf für roboterunterstützte Menschen

„Ich hab durch die Amputation keinen Arm verloren, sondern Handfunktion gewonnen“, sagt Patrick Mayrhofer. Nach einem Arbeitsunfall konnte er seine linke Hand nicht mehr bewegen. Er ließ sie amputieren und durch eine hochfunktionelle, gedankengesteuerte Prothese ersetzen. „Wenn ich sie trage, fühle ich mich überhaupt nicht behindert“, sagt der 29-Jährige. Er ist Weltcupsieger im Para-Snowboarden, Behindertensportler des Jahres 2015 und hat nun am ersten Wettkampf für roboterunterstützte Menschen in Zürich teilgenommen. Ebenso wie Gerhard Kleinhofer. Der 36-Jährige ist nach einem Schlaganfall am ganzen Körper gelähmt. Trotzdem tritt er bei einem Rennen an: Er kann virtuelle Figuren mit seinen Gedanken steuern. Martin Steiner berichtet über außergewöhnliche Menschen, die durch außergewöhnliche Technologien in ihrem Alltag unterstützt werden.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0011