Aaron Karl eröffnet die Austro-„Tatort“-Saison

ORF-Premiere für Rupert Hennings Krimi „Schock“ mit Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser am 22. Jänner in ORF 2

Wien (OTS) - „Niemand fragt dich später, wer du bist, sondern was du bist.“ Um genau diesen Leistungsdruck anzuprangern, hat ein junger Mann (Aaron Karl) seine Eltern entführt und droht in einer öffentlich verbreiteten Botschaft damit, seiner Mutter, seinem Vater – beide hochgeachtete Mitglieder der Gesellschaft – und sich selbst Gewalt anzutun. Der neueste Austro-„Tatort“ beginnt mit einem „Schock“ und wird für Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser am Sonntag, dem 22. Jänner 2017, um 20.15 Uhr in ORF 2 (auch als Hörfilm) zu einer ungewöhnlich heiklen Herausforderung: Die beiden sollen diesmal keinen Mord aufklären, sondern vielmehr einen verhindern. Zwischen großem öffentlichen Druck und höchstem medialem Interesse führt die Spurensuche zu einem vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuften Netzwerk radikaler Aktivisten – und völlig unerwartet auch in das persönliche Umfeld des Ermittlerteams. Für den in Wien gedrehten Fall standen auch wieder Tanja Raunig und Hubert Kramar sowie erstmals in einer „Tatort“-Hauptrolle Aaron Karl und weiters Christina Scherrer, Simon Stockinger, Mercedes Echerer, Mehmet Sözer, Reinhold Moritz, Dominik Warta und Ulrike Beimpold vor der Kamera. Für Regie und Drehbuch zeichnet Rupert Henning verantwortlich, der mit seinem „Tatort“-Debüt „Grenzfall“ 2015 ein Millionenpublikum erreichte.

Das Austro-„Tatort“-Jahr 2017

Drei neue „Tatort“-Fälle, darunter ein Jubiläumseinsatz, stehen 2017 auf dem Dienstplan des Austro-Erfolgsduos: Nach der ORF-Premiere von Rupert Hennings Krimi „Schock“ gilt es für Harald Krassnitzer, seinen bereits 40. Fall zu lösen („Wehrlos“, Regie: Christopher Schier). Und dann kommt auch noch ein „Virus“ auf das Erfolgsduo zu (Regie:
Barbara Eder).

Regisseur und Drehbuchautor Rupert Henning: „Ein Warnschuss“

Rupert Henning über seinen neuesten „Tatort“-Fall „Schock“: „Es geht nicht um politisch oder religiös motivierten Extremismus, der junge Mann, David Frank, verfolgt einen ganz bestimmten Plan, will auf etwas aufmerksam machen und nutzt dafür die moderne Kommunikationsgesellschaft. Er möchte möglichst viel Wirbel schlagen, möglichst viel Aufmerksamkeit für das, was ihn beschäftigt, nämlich seine Verwunderung angesichts dieser Leistungsgesellschaft und ihrer Selektionsmethoden, er äußert so seine Kritik an diesem System, es ist ein Warnschuss. David Frank sagt, er werde etwas tun, das ganz furchtbar scheinen mag, dass er aber erklärbare Gründe dafür hat. Das größte Überraschungsmoment ist sicher, dass es diesmal nicht darum geht, einen Fall aufzuklären, sondern einen angekündigten Mord zu verhindern. In diesem Film geht es eher darum, Fragen aufzuwerfen als Antworten zu geben. Er soll ein unterhaltsamer, spannender Film sein, der sich mit einem – wie ich glaube – relevanten Thema befasst, und soll etwas bewirken, dazu anregen, Fragen zu stellen.“

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Ungewohnte Herausforderungen für Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser): Sie sollen keinen Mord aufklären, sondern vielmehr einen verhindern. Ein junger Mann namens David Frank (Aaron Karl) hat seine Eltern entführt und droht in einer öffentlich verbreiteten Botschaft damit, seiner Mutter, seinem Vater – beide hochgeachtete Mitglieder der Gesellschaft – und sich selbst Gewalt anzutun. David versteht es geschickt, sein Bild über soziale Netzwerke selbst zu zeichnen und seine gesellschaftskritischen Botschaften öffentlichkeitswirksam zu platzieren. Je länger die fieberhafte Jagd nach David dauert, desto klarer wird, dass er nicht alleine handelt. Die Spur führt zu einem konspirativen und vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuften Netzwerk radikaler Aktivisten – und völlig unerwartet auch in das persönliche Umfeld des Ermittlungsteams.

„Tatort – Schock“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Cult Film.

„Tatort“ ist nach der TV-Ausstrahlung jeweils sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand (jeweils zwischen 20.00 und 6.00 Uhr) abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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