Gahr: Startschuss zur Evaluierung der Forschungsfinanzierung bereits erfolgt

ÖVP-Rechnungshofsprecher: Wollen Österreich zu Innovation Leader machen

Wien (OTS) - Mit dem Forschungspaket hat die Regierung bereits im Ministerrat im November eine wichtige und ermutigende Maßnahme beschlossen, um Österreich weiter zu einem innovationsstarken Land auszubauen und den Weg für eine "Forschungsmilliarde" zu ebnen. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Rechnungshofsprecher Abg. Hermann Gahr anlässlich der Sitzung des Rechnungshofes, bei dem der Rechnungshofbericht zur Forschungsfinanzierung behandelt wird. Auf Basis dieses Berichts wurde die Evaluierung bereits in Angriff genommen, hob Gahr beispielsweise eine Entschließung des Nationalrats vom Dezember hervor. Darin wird die Bundesregierung ersucht, eine Evaluierung der österreichischen Forschungsförderungslandschaft vorzunehmen. Unter Berücksichtigung der im Frühjahr 2017 vorliegenden Evaluierungsergebnisse von austria wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) sowie internationaler best practice-Beispiele sollen bis Ende dieses Jahres umfassende Optimierungsvorschläge betreffend Struktur und Finanzierung erarbeitet werden. Ebenfalls heuer soll eine Kosten-Nutzen-Analyse einer Forschungsförderungsdatenbank durchgeführt werden.

"Das Forschungspaket wird dafür sorgen, dass Österreich zu einem echten Innovation Leader wird", hob Gahr hervor, "dass mehr finanzielle Mittel sowohl in die angewandte als auch in die Grundlagenforschung fließen werden."

2015 betrug die Forschungsquote in Österreich rund drei Prozent des BIP. Damit positioniert sich Österreich deutlich über dem EU-28 Durchschnitt von zwei Prozent hinter Schweden. Österreich muss aber auch in Zukunft eine Vorreiterrolle haben und genau daran arbeitet das Wissenschaftsministerium.

Das Wissenschaftsministerium hat zudem ein enges Kooperationsnetz zur laufenden Abstimmung in den strategischen Zielsetzungen zwischen Bund und Ländern organisiert und einen "Bundesländerdialog" zum aktuellen Informationsaustausch etabliert, zeigte sich der Tiroler Abgeordnete besonders erfreut, dass hier vor allem Tirol bei der Zusammenarbeit eine Vorreiterrolle einnimmt.
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