Niederösterreichische „matinee“ am 22. Jänner: Doku über Waldviertler Glasbläser, Mangold-Porträt zum 90. Geburtstag

Außerdem: „Katholischer Gottesdienst“ aus Waidhofen an der Ybbs und „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Die „matinee“ am Sonntag, dem 22. Jänner 2017, blickt ab 9.05 Uhr in ORF 2 nach Niederösterreich: Auf die Dokumentation „Von Glasbläsern und Eiskristallen – Winter im Waldviertel“ von Sabine Daxberger und die Live-Übertragung des „Katholischen Gottesdienstes“ aus der Stadtpfarrkirche in Waidhofen an der Ybbs (9.30 Uhr) folgt das neue Filmporträt „Ich mach, was ich will! – Erni Mangold“ (10.15) zum 90. Geburtstag der prominenten Niederösterreicherin. Zum Abschluss des von Martin Traxl präsentierten ORF-Kulturvormittags steht „Die Kulturwoche“ (10.45 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps zum kulturellen Geschehen auf dem Programm.

„Von Glasbläsern und Eiskristallen – Winter im Waldviertel“ (9.05 Uhr)

Holzreichtum und das Vorkommen von Quarzsand, der ein wesentlicher Bestandteil von Glasmasse ist: Das sind zwei Gründe, warum das nördliche Waldviertel seit Jahrhunderten ein Zentrum der Glasproduktion ist. Eine alte Dampflok führt die Reisenden in einzigartige Naturgebiete mit rauem Charme und durchmisst unberührte Winterlandschaften. Entlang der Strecke ist einiges über Geschichte und Gegenwart der Glasproduktion zu erfahren.

„Ich mach, was ich will! – Erni Mangold“ (10.15 Uhr)

„Ich bin immer noch geil darauf, Erfolg zu haben“, sagt Kammerschauspielerin Erni Mangold, die am 26. Jänner 90 Jahre alt wird. Nach wie vor dreht die Jubilarin Filme und spielt Theater. Eine unglaublich lange Karriere liegt hinter ihr. Mit 15 Jahren war sie die Jüngste in der Wiener Schauspielschule Krauss. Herbert von Karajan und O. W. Fischer machten ihr den Hof, mit Helmut Qualtinger an ihrer Seite zog sie durch das zerbombte Wien, übernachtete in Nazi-Villen und übte sich in Trinkfestigkeit. ORF-Journalistin Susanna Schwarzer hat sie in ihrem Haus im Waldviertel zu einem sehr persönlichen Interview getroffen. Entstanden ist das Porträt einer faszinierenden Künstlerin, die mit 90 Jahren noch lange nicht leise ist. Die Dokumentation ist außerdem u. a. im Rahmen des „Kulturmontag“ am 23. Jänner, um 23.35 Uhr in ORF 2, am Freitag, dem 27. Jänner, um 23.30 Uhr in ORF III sowie am Sonntag, dem 29. Jänner, um 18.30 Uhr in 3sat zu sehen.
Unsentimental und mit viel Humor erzählt die Schauspielerin und Regisseurin darin von ihrer Kindheit, ihren ersten amourösen Abenteuern, ihrer gescheiterten Ehe mit dem Schauspieler Heinz Reincke und ihren frühen Engagements. Zehn Jahre spielte sie im Theater in der Josefstadt – ein fesches, blondes „Sexerl“ sei sie gewesen, festgelegt auf die Rolle der Verführerin. Dann holte sie Gustaf Gründgens ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Hier habe sie das Schauspielerhandwerk erst gelernt, so Mangold.
Bis heute ist sie nie um eine Antwort verlegen, sagt, was sie denkt, ist gegen Konventionen, verlogene Moral, gegen Schminke und BH. „Schonen“, so Mangold, „muss ich mich nicht für die paar Jahre, die da noch bleiben. Solange es mir gut geht, mach ich, was ich kann und was ich will.“

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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