NEOS zu Selbstbehalten: Menschen sollen selbst entscheiden können

Gerald Loacker: „Es braucht Wahlfreiheit für die Versicherten. Die Menschen können selbst entscheiden, was gut für sie ist.“

Wien (OTS) - Wie heute aus einem Medienbericht zu entnehmen ist, tritt SVA-Obmann Alexander Herzog für eine generelle Neuordnung aller bestehenden Selbstbehalte ein. „Es braucht hier auf jeden Fall eine umfassende Reform. Allerdings sollten wir allen Versicherten die Wahl lassen. Wer Selbstbehalte in Kauf nimmt, soll niedrigere Beiträge zahlen. Wer keinen Selbstbehalt will, zahlt einen höheren Prozentsatz.“ Loacker ist überzeugt, dass dieses Modell in allen Kassen ein gangbares Modell ist, auch in Gebietskrankenkassen.

Das Ziel müsse eine gemeinsame Logik für alle österreichische Versicherten sein, so Loacker: „In Österreich arbeiten 34 Krankenversicherungsträger nach ihren jeweils eigenen Regeln und sorgen so nicht nur für massive Verwaltungskosten sondern auch für die Benachteiligung einzelner Gruppen. Wer die gleichen Beiträge zahlt, soll die gleichen Leistungen bekommen. Die Zeiten für Sonderrechte müssen endlich enden.“ Wenn gleiche Beiträge für gleiche Leistungen kommen, werden auch nicht mehr 34 Krankenversicherungsträger gebraucht. Daher fordern NEOS erneut eine Zusammenlegung.

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