Fischerei: Dank Initiative der SPÖ Kärnten Lösung bei Fischerzelten in Sicht

Seiser: Wir haben Bewegung in die Diskussion gebracht. Novellierung des Naturschutzgesetzes ist in Arbeit, Lösung im Sinne der Fischer in Reichweite.

Klagenfurt (OTS) - „Die derzeitige Regelung im Kärntner Naturschutzgesetz lässt kaum Spielraum für das zeitlich begrenzte Aufstellen von Zelten für Fischer. Der bestehende § 15 des Kärntner Naturschutzgesetzes  besagt, dass es in freier Landschaft verboten ist, Zelte aufzustellen. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit der Fischereivereinigung eine Lösung mit Augenmaß und Hausverstand zu finden. Wir wollen unsere Fischer nicht im Regen stehen lassen“, so SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser, der erfreut darüber ist, dass auf Initiative der SPÖ endlich Bewegung in die Diskussion kommt. „Wir haben dazu bereits 2015 einen Antrag im Landtag eingebracht und auch den entsprechenden Lösungsvorschlag zur Diskussion gestellt“, betont Seiser.

„Es muss möglich sein, dass Fischer – zeitlich begrenzt – über Nacht oder als Schutz vor Regen, ein Zelt aufstellen können. Natürlich unter Einhaltung der Naturschutzbestimmungen“, fordert Seiser. Derzeit wird an der Novellierung des Naturschutzgesetzes gearbeitet. „Wir gehen davon aus, dass im Rahmen dieser Novellierung eine Lösung, die den Interessen der Fischer Rechnung trägt, gefunden wird“, so Seiser. „Ein Zelt-Verbot ist für uns definitiv keine Lösung, da dieses die Fischer, die sich vor Regen schützen wollen, ins Kriminal treibt. Das lehnen wir strikt ab“, betont Seiser.

„Die Erlaubnis zum Zelten könnte an eine Jahresfischereikarte oder an einen Erlaubnisschein der Fischer geknüpft werden“, konkretisiert Seiser die Position der SPÖ Kärnten. Die Größe der Zelte müsse limitiert sein. Weiters müssten sich die Fischer zur Müllvermeidung bekennen, was auch durchaus von Seiten der Kärntner Bergwacht und den Fischereiaufsichtsorganen kontrolliert werden soll. „Was wir auf keinen Fall wollen, sind ´Mini-Campingplätze´. Uns geht es darum, dass sich die Fischer in vernünftiger Form vor Wind und Wetter schützen können“, schließt Seiser, der es positiv bewertet, dass in dieser Frage endlich alle Parteien an einem Strang – zugunsten der rund 15.000 Kärntner Fischerinnen und Fischer – ziehen.

 

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