- 16.01.2017, 12:03:19
- /
- OTS0078
Der „New Deal“ ist ein Schlag ins Gesicht der Familien!
Familienverbandspräsident Trendl kritisiert Kern Pläne zur FLAF- Halbierung: Sein Appell an Familienministerin Karmasin und ÖVP Chefverhandler Mahrer: Verhindern Sie diesen Plan!
Utl.: Familienverbandspräsident Trendl kritisiert Kern Pläne zur
FLAF- Halbierung: Sein Appell an Familienministerin Karmasin
und ÖVP Chefverhandler Mahrer: Verhindern Sie diesen Plan! =
Wien (OTS) - Der von Bundeskanzler Christian Kern präsentierte Plan A
zur Senkung der Lohnnebenkosten bedeutet eine Halbierung der
Einnahmen für den Familienlastenausgleichsfonds (FLAF). „Das ist ein
harter Schlag ins Gesicht der Familien“, sagt
Familienverbandspräsident Alfred Trendl und bezeichnet diesen
Vorschlag als „kurzsichtig, unsolidarisch und familienpolitischen
Skandal der Sonderklasse“. Eine Halbierung der Einnahmen bedeutet,
dass den Familien künftig drei Milliarden Euro weniger zur Verfügung
stehen!
Angeführte Gegenfinanzierungsmaßnahmen wie höhere Steuern für
internationale Konzerne, eine „Effizienzsteigerung“ bei
Gebietskörperschaften und Sozialversicherungsträgern sowie
Mehrreinnahmen durch höhere Beschäftigung sind für Trendl weder
„konkret noch nachhaltig“: „Für diese Effekte gibt es keine Garantie,
sie können – sofern sie überhaupt wirksam werden - innerhalb eines
Jahres verpuffen und das Geld für die Familien ist dauerhaft weg“, so
seine Befürchtung. Die Kosten für die Familienbeihilfe für 1,8
Millionen Kinder betragen aktuell 3,37 Milliarden Euro. „Dass drei
Milliarden Euro weniger Einnahmen für den
Familienlastenausgleichsfonds pro Jahr keine Leistungskürzungen für
die Familien bedeuten ist für mich absolut unglaubwürdig und
populistisch“, so Trendl.
„Schade, dass dem Bundeskanzler als Plan A nichts Besseres einfällt,
bei den Kindern und damit der Zukunft zu sparen. Ein New Deal sieht
für mich anders aus!“
Trendl appelliert eindringlich an Familienministerin Sophie Karmasin
und ÖVP-Chefverhandler Harald Mahrer diesem Plan einen Riegel
vorzuschieben. „Wenn der ÖVP Familien wirklich ein Anliegen sind,
darf sie nicht zulassen, dass dem FLAF nachhaltig die
Finanzierungsgrundlage entzogen wird und diese Regierung als
Totengräber des FLAF in die Geschichte eingeht!“.
Diese hat sich dem Ziel verschrieben, Österreich zum
familienfreundlichsten Land Europas zu machen, die Bilanz sieht
durchwachsen aus: „Neben dem Versagen der Regierung, Familien bei der
Steuerreform angemessen zu berücksichtigen, wurde bereits Ende 2015
eine Senkung der Lohnnebenkosten auf Kosten des FLAF beschlossen“, so
Trendl und rechnet vor: „Damit fehlen den Familien ab 2018 bereits
eine Milliarde Euro, nun sollen wieder drei Milliarden Euro bei den
Kindern und Familien eingespart werden!“
„Die Wirtschaft auf Kosten der Familien und Kinder zu entlasten ist
kurzsichtig. Wir wissen, dass sich jeder Euro, den wir in die Zukunft
der Kinder investieren, rentiert“, so Trendl und warnt: „Hier wird
der FLAF, ein Instrument, das geschaffen wurde, um die junge
Generation abzusichern, Schritt für Schritt demontiert“.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FVO






