Glawischnig: Kanzler soll konkrete Maßnahmen für Mindestlohn setzen

Grüne: Vor allem Frauen und junge Menschen können sich Leben kaum leisten

Wien (OTS) - Bundeskanzler Kerns Aussagen in der heutigen Pressestunde, 2017 einen gesetzlichen Mindestlohn einführen zu wollen, sind grundsätzlich zu begrüßen. „Wir stehen bereit. Aber wie ernst meint es Kern mit dem Mindestlohn?“, fragt Eva Glawischnig, Bundessprecherin der Grünen, kündigt parlamentarische Initiativen an und bleibt bei ihrer Forderung nach einem Mindestlohn in der Höhe von 1750 Euro. „Nur ein gesetzlicher Mindestlohn garantiert, dass sich vor allem Frauen und junge Menschen in Österreich ihr Leben auch leisten können. 2017 erwarten wir uns Taten statt Worte“, sagt Glawischnig.

Von der Idee eines Mehrheitswahlrechts sollte sich Kern dagegen rasch wieder verabschieden. „Eine Nationalratswahl ist keine Kanzlerwahl. Die Zuspitzung auf ein Duell kann nach hinten losgehen, am Ende könnte Kern eine blaue Republik hinterlassen“, warnt Glawischnig, die das vom Bundeskanzler angedachte Mehrheitswahlrecht als demokratiepolitisch bedenklich einstuft.

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