Österreichisches Hochschulombudsnetzwerk: Netzwerk-Broschüre erschienen

Wien (OTS) - „Ombudsstellen und ähnliche Einrichtungen im österreichischen Hochschul- und Forschungsraum“ lautet der Titel einer vor kurzem erschienenen gemeinsamen Broschüre der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI) und der Ombudsstelle für Studierende im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.

Auf fast 90 Seiten sind alle bisher eingerichteten Ombudsstellen sowohl für Studierende als auch zur Wahrung bzw. Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis im österreichischen Hochschul- und Forschungsraum mit Aufgabenbeschreibungen und Kontaktdetails angeführt. Ebenfalls enthalten sind andere Vermittlungsstellen sowie offizielle Organe an Hochschul- und Forschungs-Institutionen, die bei Anliegen von Studierenden und Jungforscherinnen und Jungforschern kontaktiert werden können.

„Hauptziel der Publikation ist es, einen möglichst umfassenden Überblick über die Präsenz und Aktivitäten der bestehenden Ombudsstellen zu geben“, so die Leiterin der Geschäftsstelle der OeAWI, Dr. Nicole Föger. Als „work in progress“ bezeichnet Dr. Josef Leidenfrost, der Leiter der Ombudsstelle für Studierende im Wissenschaftsministerium, die Broschüre, da sie ein wichtiger Schritt zur Fokussierung im Themenbereich Beziehungsmanagement sei.

Die Broschüre ist die erste gemeinsame Aktivität der OeAWI und der Ombudsstelle seit der Gründung des Netzwerkes aller Hochschul- und Forschungs-Ombudsstellen in Klagenfurt Anfang Juni 2016. Das Netzwerk strebt durch verschiedenste Aktionen eine Zusammenarbeit mit und zwischen Hochschul- und Forschungs-Institutionen bei der Betreuung der Anliegen von Studierenden und Forschenden an. Dazu zählen der Austausch unterschiedlicher Alltagserfahrungen und die Weiterentwicklung der eigenen Arbeitsweisen (best-practice-Lösungen) sowie Mechanismen in der Beziehungsarbeit wie Mediation und Ähnliches.

Für 2017 ist vom Netzwerk unter anderem eine Spezialtagung zu allen Bereichen rund um Doktoratsstudien (am 20. September 2017 in Salzburg) an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität vorgesehen. In der ersten Jahreshälfte 2017 wird das österreichische Netzwerk der Hochschulombudsstellen auch über eine eigene Homepage verfügen (unter der Adresse www.hochschulombudsnetz.at).

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Nicole Föger, Leiterin der Geschäftsstelle der OeAWI, Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität c/o REGUS, 1060 Wien, Mariahilfer Straße 123, 3.Stock,
Tel: +43/1/59999 8001

Dr. Josef Leidenfrost, MA, Leiter der Ombudsstelle für Studierende, 1010 Wien, Minoritenplatz 5,
Tel: +43/1/53120-5533

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