FPÖ-Rauch: Höhere Steuern auf Fleisch- und Milchprodukte kein Ansatz für Österreich!

Wien (OTS) - Das deutsche Umweltbundesamt forderte eine Erhöhung der Umsatzsteuer auf Fleisch und Milchprodukte. Dies wäre laut Umweltbundesamt eine Ökologisierung des Steuersystems und damit ein Beitrag gegen den Klimawandel. „Dieser Vorschlag ist völlig von Sinnen und darf daher kein Beispiel für Österreich sein. Eine Erhöhung würde nicht nur die Landwirte sondern auch die Konsumenten treffen“, betont FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Walter Rauch.

„Unsere Landwirte sind derzeit ohnehin einigen Krisen ausgesetzt und auf jeden einzelnen Cent angewiesen. Eine Erhöhung der Steuer auf Fleisch- und Milchprodukte würde die Situation nur verschärfen, da Konsumenten auf Billigprodukte aus dem Ausland umsteigen würden. Weitere Transportwege würden die Umwelt dann im Umkehrschwung zusätzlich belasten“, so Rauch. Für den Umweltsprecher ist klar, dass dies daher kein Ansatz für Österreich sein dürfe. Vielmehr müsse man die Landwirtschaft entlasten und neue Anreize schaffen, um deren Überleben auch nachhaltig sichern zu können. „Die Konsumenten müssen wieder vermehrt auf regionale Produkte setzen. Dies verhindert weite Wege, hilft den Landwirten und schont nebenbei die Umwelt“, bekräftigt Rauch. Hierbei spricht sich Rauch vor allem für klare Kennzeichnungspflichten bei Fleisch aus. Dies würde das Vertrauen in die heimische Landwirtschaft stärken, wodurch Konsumenten wieder verstärkt auf regionale Produkte zurückgreifen würden.

Laut Rauch sind besonders Landwirte ein wichtiger Baustein beim Umweltschutz. „Unsere Landwirte leisten einen erheblichen Anteil für den Erhalt unserer ökologischen Vielfalt und sorgen somit für eine umwelt- und klimafreundliche Landbewirtschaftung“, so Rauch. Er fordert daher, dass das in Deutschland angedachte System in keinster Weise in Österreich angewendet wird. „Eine Erhöhung der Steuern auf Fleisch- und Milchprodukte würde die Situation für Landwirte und Konsumenten lediglich verschärfen. In den derzeitigen Krisenzeiten wäre dies ein fataler Schritt“, so Rauch.

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