BZÖ-Korak: SPÖ-Gesundheitslandesrätin verschließt Augen vor Problemen bei Katarakt-Operationen

Alleine 2000 Patienten am Klinikum müssen sich in Geduld üben - Durchschnittsalter der Star-Patienten bei 80 Jahren und einjähriger Wartezeit

Klagenfurt (OTS) - Als „unzumutbar, unerträglich und potentielle Gefährdung der Versorgungssicherheit“ bezeichnet für das BZÖ LAbg. Willi Korak den durch den ORF öffentlich gewordenen Fall einer 86-jährigen Frau mit Grauem Star. Diese sei trotz ihres hohen Alters, schlechter Sehleistung und halbseitiger Blindheit kein dringender Fall. „Zuerst müssen Patienten bei niedergelassenen Fachärzten monatelang auf einen Termin warten, werden dann zugewiesen und müssen dann ein weiteres Jahr zuwarten, bis der Operationstermin spruchreif wird. Neben dem Dahinschwinden der Mediziner auf dem Land entsteht nun eine weitere Mega-Baustelle der Gesundheitslandesrätin“.

Auch sei das Problem in diesem Bereich nicht neu. „In einem aus dem Jahr 2012 stammenden Interview kritisierte damals der Primar der Augenambulanz am Klinikum, Yusuf El Shabrawi, dass sich die Zahl der Katarakt-Operationen in den letzten Jahren verdoppelt habe, der Personalstand sei aber nahezu gleich geblieben“.

„Prettner hat das Heft des Handelns nicht in der Hand. Es liegt aber in ihrem Verantwortungsbereich, ein effizientes Maßnahmenbündel auf die Beine zu stellen, um dem drohenden Engpass in vielen Bereichen der Gesundheitsversorgung endlich entgegenzuwirken. Alleine schon einen zeitnahen Kontrolltermin bei einem Augenfacharzt zu bekommen, wird immer öfter zu einem Ding der Unmöglichkeit“, so Korak. Es müsse endlich alles unternommen werden, um den zahllosen Patienten die Wiederherstellung der Sehkraft zu erleichtern.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Kärnten
9020 Klagenfurt
0463 501246

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KBZ0002