FPÖ-Kickl zu Sobotka: Werben für Zivilcourage ist „lieb“, aber leider Themaverfehlung!

„Sicherheit und Normalität werden wir in Österreich erst dann wieder erreichen, wenn von der Bundesregierung endlich eine klare und konsequente Sicherheitspolitik gemacht wird“

Wien (OTS) - „ÖVP-Innenminister Sobotka soll seinen Job machen und nicht den Ball einfach an die Bevölkerung weiterspielen. Mehr Sicherheit gibt es nur durch eine konsequente Sicherheitspolitik. Allein die Übergriffe in der Silvesternacht haben einmal mehr bewiesen, dass wir in Österreich mit einem veritablen Sicherheitsdefizit und völlig neuen Herausforderungen konfrontiert sind. Wenn der Innenminister dabei für ein Mehr an Zivilcourage wirbt, dann ist das zwar eine ‚lieb‘ gemeinte Idee, mit der Lebensrealität hat so ein Vorschlag jedoch wenig gemein. Vielmehr erinnert Sobotka damit an die Kölner Oberbürgermeisterin Reckert, die im vergangenen Jahr für eine 'Armlänge Abstand' geworben hatte“, sagte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.

„Sicherheit und Normalität werden wir in Österreich erst dann wieder erreichen, wenn von der Bundesregierung endlich eine klare und konsequente Sicherheitspolitik gemacht wird“, betonte Kickl. Wer etwa dabei wegsehe, wenn Woche für Woche hunderte selbsternannte "Flüchtlinge" auf österreichisches Bundesgebiet kämen, wer sich bis heute nicht zu einer konsequenten Verabschiedungs- und Abschiebekultur bekenne und wer bis zuletzt die stetig steigenden Sexualübergriffe in den vergangenen Monaten als „Fake-News“ abqualifiziere, dem fehle jegliches Gespür für die echten Probleme der Bevölkerung.

„Die Opfer der vergangenen Silvesternacht werden durch solche Aussagen wie die des Innenministers – man wolle Frauen ermutigen doch sofort zum Telefon zu greifen und entsprechende Vorfälle anzugeben -verhöhnt und so ist es nicht weiter verwunderlich, wenn immer weniger Frauen bereit sind, proaktiv den Weg zur Polizei zu suchen. Sobotkas Wortspende war vor diesem Hintergrund jedenfalls mehr als entbehrlich“, so Kickl.

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