NEOS zu Hammerschmid: Digitalisierung muss fester Bestandteil des Bildungssystems werden

Matthias Strolz: „Die digitale Revolution ist längst in den Kinderzimmern angekommen - nun muss sie endlich auch in den Klassenzimmern Einzug halten“

Wien (OTS) - „Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten, kaum ein Arbeitsplatz und Lebensbereich bleibt von diesen technischen Entwicklungen unberührt. Die Digitalisierung aber auf die Einführung von e-books zu reduzieren ist zu wenig. Kinder müssen auf die künftigen Herausforderungen vorbereitet werden - Lehrerinnen und Lehrer müssen den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien lehren. Die entsprechenden Forderungen von NEOS liegen längst am Tisch. Nun muss die Bundesregierung endlich in die Umsetzung gehen,“ kommentiert NEOS-Klubobmann und Bildungssprecher Matthias Strolz den Vorstoß von Bildungsministerin Hammerschmid, „digitale Kompetenzen“ an Schulen ausbauen zu wollen.

Aktuell kann das Bildungssystem in Österreich mit den rapiden Entwicklungen in diesem Bereich nicht Schritt halten. „Die Bundesregierung verschläft die Digitalisierung. Ein Grund dafür liegt im derzeitigen Bildungssystem, welches sich noch nicht auf diese Herausforderungen eingestellt hat. Der Einsatz digitaler Mittel hängt immer noch stark von der persönlichen Kompetenz der Lehrenden ab. Das muss sich dringend ändern! Digitale Kompetenz gehört in der Ausbildung umfassend berücksichtigt und gestärkt und natürlich in der Schule insgesamt verankert. Zudem muss auch an allen Schulen endlich für die notwendigen technischen Voraussetzungen gesorgt werden.“

Strolz zeigt sich daher durchaus erfreut über die Initiative der Ministerin und fordert konkrete Schritte ein. „Es freut mich, dass wir mit diesem Anliegen nun Unterstützung durch die Regierung bekommen und ein dahingehender Antrag im Unterrichtsausschuss auf unsere Initiative hin angenommen wurde. Während in anderen Ländern bereits das Schulfach „Programmieren“ auf der Tagesordnung steht und im Lehrplan breit verankert ist, feiern wir in Österreich die Digitalisierung des Schulbuches. Das kann es 2017 nicht sein“, so Strolz abschließend.

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