Amon: Wenn Strache Kurz Doppelmoral vorwirft, schließt er von sich auf andere

Strache lenkt vom FPÖ-internen Richtungsstreit ab

Wien (OTS) - ÖVP-Generalsekretär Werner Amon zeigt sich verwundert über die Aussagen von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zur ÖVP: "Es ist interessant, dass Strache von Doppelmoral spricht, er scheint sich da gut auszukennen. Eigentlich sollte er mit den parlamentarischen Gepflogenheiten vertraut sein. Es ist klar, dass wir als Koalitionspartner der SPÖ diese im Plenum nicht überstimmen können, weil das der Bruch des Koalitionsabkommens wäre und deshalb eine Zustimmung für freiheitliche Anträge ohne SPÖ nicht in Frage kommen kann. Dies als unmoralisch darzustellen, ist wohl ein billiger Versuch, vernünftige Vorschläge der ÖVP zu torpedieren."
 
Laut Amon versuche der FPÖ-Chef offenbar vom eigenen Richtungsstreit abzulenken: "Strache soll einmal darüber nachdenken, ob er nicht den gut gemeinten Vorschlägen seines oberösterreichischen Landesobmannes Manfred Haimbuchner folgen will und endlich auf eine konstruktive EU-Linie einschwenkt, sich von den Rechtspopulisten Europas distanziert und Konzepte beispielsweise in wirtschaftlichen Fragen vorlegt."

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