BV Mickel: Arbeitsprogramm 2017 – Gemeinsam den Bezirk gestalten

Tempo 30 ausweiten, Schönbornpark erneuern, Zustellservice mit Lastenfahrrädern, Bürgerbudget weiterentwickeln, Kultur fördern

Wien (OTS) - Die Josefstadt ist der lebenswerteste Bezirk Österreichs. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert gemeinsam mit ihrem Team für das Jahr 2017 viele Projekte und Initiativen geplant.

Lösungen für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer

„Die Sicherheit unserer Kinder liegt mir sehr am Herzen, daher werden wir „Tempo 30“ entlang wichtiger Schulwege ausweiten,“ so Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert. Konkret geht es um folgende Straßenzüge: Strozzigasse, Piaristengasse, Kochgasse, Mölker Gasse, Lederergasse, Skodagasse von Lederergasse bis Alser Straße und in der Pfeilgasse zwischen Blindengasse und Lerchenfelder Gürtel. „“Tempo 30“ bringt darüber hinaus für alle weniger Lärm und mehr Lebensqualität,“ so Veronika Mickel-Göttfert weiter. Die Josefstadt ist bereits ein „Tempo 30“ Bezirk mit Ausnahme der Straßen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Umsetzung von „Tempo 30“ entlang von Schulwegen soll im Frühjahr 2017 erfolgen.

Mit der neuen Überlappungszone im 7. Bezirk werden für Josefstädterinnen und Josefstädter neue Parkmöglichkeiten zwischen der Lerchenfelder Straße und der Neustiftgasse geschaffen. Dadurch dürfen in Zukunft Parkplatzsuchende der Josefstadt auch in Neubau parken. Gerade die Anrainerinnen und Anrainer der Lerchenfelder Straße leiden darunter, dass sie nur die Möglichkeit haben auf der Straßenseite ihres eigenen Bezirks zu parken. Die Umsetzung der Überlappungszone und die Festlegung der konkreten Straßenzüge sind für das Frühjahr 2017 geplant.

Wichtige Projekte im Bereich des Radfahrens sind das Radfahren gegen die Einbahn in der Florianigasse: „Hier wird es einen intensiven Dialog mit den Anrainerinnen und Anrainern sowie den betroffenen Unternehmen geben,“ so Veronika Mickel-Göttfert.

Um der älteren Generation Lust auf das Radfahren in der Stadt zu machen, wird der Bezirk einen Radkurs für Seniorinnen und Senioren anbieten.

Der Bau der neuen U-Bahn Linien U2 und U5 stellt eine große Herausforderung für die Stadt Wien dar. Viele Josefstädterinnen und Josefstädter sind direkt betroffen, da die neuen Linien entlang oder unterhalb ihrer Häuser verlaufen. Mittels einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) könnte sichergestellt werden, dass der Bau und in Folge auch der Betrieb der Linien für die Anrainerinnen und Anrainer bestmöglich abgewickelt werden. „Ich erwarte mir, dass den Anrainerinnen und Anrainern ein höchstes Maß an Sicherheit gegeben wird. Der Bau der neuen U-Bahn Linien muss ohne unzumutbare Beeinträchtigung durch Lärm und Erschütterungen ablaufen,“ so Veronika Mickel-Göttfert.

Umwelt – die Josefstadt wieder ein Stück grüner machen

Der Schönbornpark ist einer der beliebtesten Parks in der Josefstadt. Vor allem seine Ballspielplätze erfreuen sich großer Beliebtheit. Daher werden diese im Herbst um 300.000,- Euro komplett erneuert. Das ist dringend nötig, da der Boden und die Netze sowie die Gitterzäune sehr beansprucht sind. „Mir ist es besonders wichtig dieses Anliegen, das aus dem Kinder- und Jugendparlament kommt, umzusetzen, da ich die Beteiligung junger Menschen am Bezirksgeschehen als elementar für unsere Demokratie betrachte,“ so Veronika Mickel-Göttfert.

Die Josefstadt verfügt über wenig öffentlichen Grünraum, daher sollen in nächster Zeit zwei Grünflächen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Durch weitere Verhandlungen mit dem Institut für Höhere Studien (IHS) soll die Gartenöffnung des Palais Strozzi realisiert werden. Die Öffnung des Gartens würde rund 10% mehr Grünraum für die Josefstadt bedeuten.

Auch der Garten der BVA (Beamtenversicherungsanstalt) soll in Zukunft öffentlich zugänglich sein. Hier wird es weitere Gespräche mit den Verantwortlichen geben, um dieses Ziel zu erreichen.

Der lebenswerteste Bezirk – auch in Zukunft!

Die Josefstadt wächst und wird immer jünger, daher setzt sich der Bezirk dafür ein, neuen und qualitativen Raum für Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Derzeit läuft auf Initiative des Bezirks, bereits die Prüfung von Ausbaumöglichkeiten an bestehenden Standorten.

Die Sanierung der VS Lange Gasse wird über die Sommermonate um rund eine Million Euro fortgesetzt. Dabei werden etwa der Turnsaal und die WC-Anlagen erneuert.

Die Entwicklungen rund um den Glaspalast in der Rathausstraße 1 werden die Josefstadt weiterhin beschäftigen. Die Baurechte wurden nun an die BUWOG verkauft. Der Bezirk wird ganz genau darauf achten, dass der Blick auf den Stephansdom tatsächlich erhalten bleibt und das Gebäude auch im Sinne der Josefstädterinnen und Josefstädter genutzt werden kann, etwa für Bildung und Kultur.

In der Konferenz „Digital City Josefstadt“ im November 2016 haben viele Josefstädterinnen und Josefstädter gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Harald Mahrer sowie Expertinnen und Experten erarbeitet, wie man den Digitalen Wandel in der Josefstadt gemeinsam gestalten kann. Nun sollen konkrete Maßnahmen folgen wie zum Beispiel Workshops zum Thema „Safer Internet“.

Der digitale Wandel betrifft auch die Unternehmerinnen und Unternehmer und damit unsere Nahversorgung. Daher soll mit einem neuartigen Zustellkonzept mit (Lasten-)Fahrrädern eine Alternative zum Onlinehandel in der Josefstadt geschaffen werden.

Bürgerbudget weiterentwickeln

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten haben alle Fraktionen diskutiert wie man ein Bürgerbudget für die Josefstadt gestalten könnte. Die Idee eines Bürgerbudgets soll weiterentwickelt werden, wobei umfassend über die Verwendung und Zusammensetzung des Budgets informiert werden soll.

Zwei Höhepunkte im Kulturjahr

Die Josefstadt hat ein vielfältiges Kulturprogramm und fördert seine Künstlerinnen und Künstler mit einem hohen Kulturbudget von 170.000,-Euro. Neben Ausstellungen, Atelierrundgängen, Lesungen, Theateraufführungen und Konzerten, werden das Josefstädter Straßenfest im September und das barrierefreie Kurzfilmfestival „dotdotdot“ im Sommer im Garten des Volkskundemuseums die Höhepunkte des Kulturjahres sein.

„Ich freue mich auf ein arbeitsintensives Jahr und darauf gemeinsam mit den Josefstädterinnen und Josefstädtern viele Projekte umzusetzen, damit die Josefstadt weiterhin der lebenswerteste Bezirk Österreichs bleibt,“ so Veronika Mickel-Göttfert abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Krisztina Bálint
Bezirksvorstehung Josefstadt
Tel.: +43-1-4000-08114
krisztina.balint@wien.gv.at

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