„Report“ über die neue Flüchtlingsbewegung, Kerns Rede in Wels, Neujahrsvorsätze und Vornamen als soziale Unterscheidungsmerkmale

Am 10. Jänner um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 10. Jänner 2017, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Die neue Flüchtlingsbewegung

Vor genau einem Jahr waren viele Flüchtlinge an den österreichischen Grenzen Richtung Deutschland in Zelten untergebracht. Sie warteten darauf, mit Bussen nach Deutschland weiterzufahren. Der „Report“ hat darüber im Jänner 2016 berichtet und fragt, wie es ein Jahr später dort aussieht. Offiziell gilt die Balkanroute als geschlossen, doch mit Schleppern kommen weiterhin Flüchtlinge nach Österreich, die nach Deutschland weiter wollen. Die Behörden kontrollieren den grenznahen Bereich nun viel gründlicher. Die Folgen für Österreich: Viele Flüchtende werden wieder zurückgeschickt, im Vorjahr waren es doppelt so viele wie 2015. Ebenso verstärkt Österreich Abschiebungen in seine östlichen Nachbarländer. Wie wirkt sich diese neue Flüchtlingsbewegung auf politische Pläne, auf Richtwert oder Obergrenze aus? Martina Schmidt berichtet.

Live zu Gast im Studio ist Peter Webinger, im Innenministerium zuständig für Asyl und Migration.

Kerns Rede in Wels

Bundeskanzler Christian Kern startet mit einer Grundsatzrede ins neue Jahr. Er spricht in Wels und will mit der Wahl des Ortes wohl auch ein Signal an ehemalige SPÖ-Wählerinnen und -Wähler schicken, die zur FPÖ übergelaufen sind. 70 Jahre lang war Wels eine Hochburg der SPÖ in Oberösterreich. 2009 begann der Niedergang, bei der Gemeinderatswahl 2015 hat die FPÖ die SPÖ überholt. Sie eroberte den Bürgermeistersessel. Warum sind ehemalige SPÖ-Wählerinnen und -Wähler in Scharen zu den Freiheitlichen gegangen, wie könnte Kern sie zurückholen? Ein politischer Lokalaugenschein von Ernst Johann Schwarz und Alexander Sattmann.

Neujahrsvorsätze

Eva Maria Kaiser stellt Menschen vor, die helfen, mit Ideen und Eigeninitiative Probleme zu lösen und ihre eigenen Wege aus dem Frust gefunden haben: Seniorinnen und Senioren, die sich der Herausforderung Computer stellen, eine Flüchtlingsinitiative, eine Firma, die die Automatisierung als Vorteil für Jobs zu nutzen versucht, und zwei Gemeindepolitiker, die vorleben, wie Zusammenarbeit in der Politik auch funktionieren kann.

Name als Schicksal

Mit der Wahl des Vornamens wollen Eltern ihren Kindern einen guten Platz in Gesellschaft und Familie sichern. Früher genügten dafür ein paar Dutzend Namenspatrone, Moden veränderten sich eher langsam. Hermine oder Rudolf klingen eher nach der Generation der Großeltern, Helga oder Robert nach der der Eltern. Vielfältiger – wie die Gesellschaft – wurde in den vergangenen Jahrzehnten auch die Auswahl der Namen, Herkunft oder Idole spielen dabei eine wichtige Rolle. Klassisches Beispiel: Anfang der 1990er Jahre wurden Buben gerne Kevin getauft, doch mittlerweile gilt der Name für manche als soziale Bürde, wie Studien darlegen. Personen mit Vornamen wie Mustafa und Özlem werden seltener zu Bewerbungsgesprächen eingeladen als die derzeit beliebten Klassiker Emil und Sophie. Helga Lazar und Katja Winkler über Vornamen als soziale Unterscheidungsmerkmale.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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