Tansania - Stronach/Steinbichler: Globalisierung dient Konzernen, Regionalisierung den Menschen

Spenden für Sternsingeraktion 2017 dürfen kein Ruhekissen sein

Wien (OTS) - „Natürlich ist es wichtig, der durch Hunger und Armut geschwächten tansanischen Bevölkerung zu helfen. Wichtiger wäre es jedoch, die Ursache für den Hunger und die Armut anzusprechen und zu bekämpfen: den rücksichtslosen Großkapitalismus. Denn wenn wir das nicht tun, sind unsere Spenden nicht mehr als ein sanftes Ruhekissen für unser schlechtes Gewissen“, kommentiert Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler die Sternsingeraktion 2017, in deren Fokus Tansania steht. Das ostafrikanische Land verzeichnet den vierthöchsten Rückgang an Waldfläche weltweit. Seit 1990 verlor Tansania u.a. durch illegale Abholzung, Anbau von Palmöl-Monokulturen und unter massivem Chemieeinsatz acht Millionen Hektar Waldfläche. „Das ist nicht nur ein fatales Verbrechen am Klima und der Umwelt, sondern auch an der Tierwelt und der Bevölkerung. Zwei Millionen Klima- und Wirtschaftsflüchtlinge sind schon jetzt unterwegs, weil sie durch Dürren, durch Klimakatastrophen vor Ort keine Chancen mehr haben – Tendenz steigend. Da kommen Kosten auf uns zu, die wir nicht mehr tragen werden können“, warnt der Team Stronach Mandatar. Deshalb sei es dringend notwendig, die Ziele der Pariser Klimakonferenz schnellstens umzusetzen, denn „nur durch Regionalisierung haben wir wieder Steuerungsmöglichkeiten. Wir müssen wieder den Menschen in den Mittelpunkt stellen!“, fordert Steinbichler.

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