IGGÖ: In Moscheen soll mehr Deutsch gepredigt werden

Wien (OTS) - Ibrahim Olgun, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ), schlägt im KURIER-Interview vertrauensbildende Maßnahmen in Moscheen vor. So will man mehr Moscheevereine als bisher davon überzeugen, ihre Predigten nicht nur in der Sprache der jeweiligen Gemeinde, sondern auch auf Deutsch vorzutragen oder die Worte der Imame zumindest simultan zu übersetzen. In etlichen Moscheen funktioniere das schon, aber: „Wir müssen versuchen, die Anzahl dieser Moscheen noch zu vervielfachen“, sagt Olgun. Für die muslimischen Seelsorger werden spezielle Deutschkurse angeboten. Ein Teil der bundesweit rund 350 Gebetsräume soll während des Freitagsgebets zudem für andersgläubige Besucher geöffnet werden. Die Glaubensgemeinschaft will sich außerdem mehr in die Jugendarbeit einbringen. Olgun: „Es gibt viele Jugendliche, die den Islam nicht vorbildhaft leben. Die müssen wir finden und ihnen Angebote machen.“

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