ORF III am Dreikönigswochenende: „Menschenkinder“ mit Pröll, „zeit.geschichte“ über Russland, „In memoriam Georges Prêtre“

Die Highlights vom 6. bis 8. Jänner 2017

Wien (OTS) - Ein Feiertagswochenende mit abwechslungsreichen Programmhöhepunkten bietet ORF III Kultur und Information vom 6. bis 8. Jänner 2017: Bevor u. a. am Dreikönigstag, Freitag, 6. Jänner, André Heller den niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll in einer neuen „Menschenkinder“-Ausgabe begrüßt, treffen in „Gipfelsieg“ mit Sänger George Nussbaumer und Hotelier Adi Werner zwei weitere österreichische Persönlichkeiten im Gespräch aufeinander. Am Samstag, dem 7. Jänner, befasst sich ein vierteiliger „zeit.geschichte“-Abend mit dem Zerfall der Sowjetunion vor 25 Jahren und dem heutigen Russland unter Präsident Wladimir Putin. Schließlich bringt der „Erlebnis Bühne“-Abend am Sonntag, dem 8. Jänner, aus aktuellem Anlass ein „In memoriam Georges Prêtre“ sowie Gioacchino Rossinis romantische Opera buffa „La Cenerentola“.

Freitag, 6. Jänner: „Heinz Rühmann Spezial: Kleider machen Leute“ (15.25 Uhr), „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge: George Nussbaumer trifft Adi Werner“ (17.10 Uhr), „ORF III Spezial“ mit „Der Duft des Orients – Die Weihrauchstraße“ (18.00 Uhr) und „Den heiligen drei Königen auf der Spur“ (18.50 Uhr), „André Hellers Menschenkinder: Erwin Pröll“ (20.15 Uhr), „ORF III Spezial“ mit „Polt.“ (21.25 Uhr), „Jakob der Letzte“ (23.05 Uhr) und „Aktion C+M+B“ (0.35 Uhr):

„Kleider machen Leute“ heißt es am Nachmittag mit Heinz Rühmann in Helmut Käutners Verwechslungskomödie aus dem Jahr 1940 nach einer Novelle von Gottfried Keller.
In einer neuen Folge der von Barbara Stöckl präsentierten ORF-III-Reihe „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge“ trifft danach der blinde Sänger, Pianist und Komponist George Nussbaumer auf Parade-Hotelier und Unternehmer Adi Werner aus St. Christoph am Arlberg.
Nachdem „Der Duft des Orients – Die Weihrauchstraße“ den Spuren des mythischen wie auch aromatischen Rauchs auf einer der ältesten Handelsstraßen der Geschichte folgt, fragt die Dokumentation „Den heiligen drei Königen auf der Spur“, ob es sich bei den Würdenträgern aus dem Morgenland um eine biblische Legende oder historische Tatsachen handelt.
Im Hauptabend gewährt der langjährige niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll in „André Hellers Menschenkinder“ tiefe Einblicke in seine Gedanken- und Lebenswelt. Er erzählt aus seiner Kindheit und von seinen jahrzehntelangen Erfahrungen auf dem politischen Parkett. Weiters spricht Pröll über die Schattenseiten der Öffentlichkeit und die Machtlosigkeit gegen Schicksalsschläge sowie über Leben und Tod.
Anschließend ermittelt Erwin Steinhauer als pensionierter Gendarmerieinspektor in „Polt.“, der von Julian Pölsler inszenierten ORF-Verfilmung des fünften Teils von Alfred Komareks Kriminalromanreihe. Simon Polts ruhiges Leben ändert sich schlagartig, als eine Leiche gefunden wird, die niemand zu kennen scheint – oder dies zumindest vorgibt. Zum hochkarätigen Cast zählen etwa Fritz Karl, Simon Schwarz, Elisabeth Orth und Cornelius Obonya. Danach zeigt ORF III das auf Peter Roseggers Romanvorlage basierende Bergbauerndrama „Jakob der Letzte“ von Axel Corti aus dem Jahr 1976. Die Titelrolle in der Geschichte um den Zerfall des steirischen Bergbauerndorfes Altenmoos, den Bauern Jakob Steinreuter, verkörpert Bruno Dallansky.
In Kitty Kinos Weihnachtskomödie „Aktion C+M+B“ aus dem Jahr 2000 muss sich schließlich die alleinerziehende Mutter Marianne (Claudia Messner) mit ihren drei Kindern durch den Winter schlagen. Nach dem Ausbleiben der Alimente schickt sie ihren Nachwuchs als Sternsinger von Tür zu Tür, womit sich ihre Probleme allerdings schlagartig vervielfachen.

Samstag, 7. Jänner: „zeit.geschichte“ mit „Der Kreml – Im Herzen Russlands“ (20.15 Uhr), „Putin und die Macht der Geschichte“ (21.15 Uhr), „Die letzten Tage der Sowjetunion“ (22.05 Uhr) und „Reagan und Gorbatschow – Der letzte Akt des Kalten Kriegs“ (23.00 Uhr):

Ein vierteiliger „zeit.geschichte“-Dokumentationsabend widmet sich 25 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion im Dezember 1991 dem heutigen Russland unter Kreml-Chef Wladimir Putin und dem Ende der kommunistischen Großmacht. Zum Auftakt blickt der Film „Der Kreml – Im Herzen Russlands“ hinter die Mauern des russischen Machtzentrums. Die Gebäude des riesigen Komplexes sahen glanzvolle Siegesparaden, blutige Aufstände, prunkvolle Krönungszeremonien und feierliche Staatsbegräbnisse. Mit Hilfe der Kameratechnik von Georg Riha bietet die Doku einmalige optische Eindrücke der prächtigen Bauwerke und Kunstschätze des Weltkulturerbes. Ob im Kampf um die Krim und die Ostukraine, im verbalen Schlagabtausch mit dem „Westen“ oder im Ringen um den Machterhalt im Inneren: Immer wieder erinnert Wladimir Putin an die russische Historie, um die eigene umstrittene Politik zu rechtfertigen.
Die Dokumentation „Putin und die Macht der Geschichte“ beleuchtet die Ereignisse, Figuren und Wendepunkte der russischen Vergangenheit, die der Kreml-Chef für sein politisches Ziel – an den früheren Ruhm und die Größe des Imperiums anzuknüpfen – instrumentalisiert.
Im Sommer 1989 begann der Massenexodus von DDR-Bürgern in den Westen. Dies war der Anfang vom Ende des Ostblocks und der Macht der Sowjetunion. Die Produktion „Die letzten Tage der Sowjetunion“ zeigt den Zusammenbruch des größten Reiches des 20. Jahrhunderts.
Mit der Dokumentation „Reagan und Gorbatschow – Der letzte Akt des Kalten Kriegs“, die sich mit den vielen offenen Fragen nach dem Ende eines 40 Jahre dauernden Konflikts zwischen den beiden Supermächten USA und Sowjetunion befasst, beschließt ORF III den Themenabend.

Sonntag, 8. Jänner: „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence:
Christoph Schwarz: LDAE“ (12.55 Uhr), „Heinz Rühmann Spezial: Bomben auf Monte Carlo“ (17.50 Uhr), „Erlebnis Bühne Künstlerporträt: In memoriam Georges Prêtre“ (19.40 Uhr), „La Cenerentola“ (20.15 Uhr):

Bereits am Sonntagvormittag präsentiert der Wiener Filmemacher Christoph Schwarz im Rahmen der ORF-III-Medienkunstreihe „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ sein Fernsehkunstwerk: Unter dem Titel „LDAE“ („Lass die Anderen Entscheiden“) entwickelt der Künstler ein partizipatives Fernsehformat, bei dem eine Webcommunity Regie führt.
Zum Abschluss der „Heinz Rühmann Spezial“-Woche ist die von Hanns Schwarz inszenierte Komödie „Bomben auf Monte Carlo“ aus dem Jahr 1931 zu sehen. An der Seite von Rühmann als erster Offizier fährt Hans Albers als Kapitän Craddock lieber nach Monte Carlo ins Casino, als Königin Yola I. für eine Mittelmeerkreuzfahrt an Bord zu nehmen. Im Vorabend würdigt ein „Erlebnis Bühne Künstlerporträt: In memoriam George Prêtre“ den am 4. Jänner verstorbenen französischen Stardirigenten mit einer anlässlich seines 90. Geburtstags im Jahr 2014 entstandenen Ausgabe der Gesprächsreihe „KulturWerk“ mit Barbara Rett.
Anschließend präsentiert Rett Rossinis Aschenputtel-Version in einer Inszenierung der New Yorker Met 2014: „La Cenerentola“ wurde im Jahr 1817 in Rom uraufgeführt und ist eine der beliebtesten Opern des italienischen Komponisten. Unter dem Dirigat von Fabio Luisi singen Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez, Pietro Spagnoli, Alessandro Corbelli und Luca Pisaroni.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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