- 05.01.2017, 11:38:59
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APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?
Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker –Kurz, Mitterlehner und Kern aktuell vorne
Utl.: Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der
österreichischen Politikerinnen und Politiker –Kurz,
Mitterlehner und Kern aktuell vorne =
Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking
heimischer Politikerinnen und Politiker auf
http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto
erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von
Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen
Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten
zeigen, wer die mediale Bühne von 30.12.2016 bis 05.01.2017 am
stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich
gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.
Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche
Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP).
Zum Auftakt seines OSZE-Vorsitzes hat sich Außenminister Sebastian
Kurz im Kriegsgebiet der Ostukraine ein Bild von der Lage gemacht. Er
habe den Donbass bewusst für seine erste Reise ausgewählt, „um ein
Signal zu setzen, dass wir auf diesen Konflikt fokussieren wollen“,
sagte Kurz am Dienstag in der Hafenstadt Mariupol. Zum Abschluss
seines zweitägigen Besuchs besichtigte der Außenminister mehrere
humanitäre Hilfsprojekte, die in der Krisenregion von Österreich
finanziert werden. Kurz plädierte für eine Ausweitung der
OSZE-Beobachtermission. Es gebe noch „viel Luft nach oben“, sagte er
in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem ukrainischen
Amtskollegen Pawlo Klimkin.
In einem Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“
sprach sich Kurz für eine bessere Sicherung der europäischen
Außengrenzen aus: „Wenn wir nicht kontrollieren können, wer überhaupt
in die EU einwandert und wer hier lebt, dann ist das ein
Sicherheitsrisiko." Es wäre allerdings falsch, Flüchtlinge mit Terror
gleichzusetzen. Auf der anderen Seite sei es ein Fehler zu glauben,
aus Flüchtlingen könnten niemals Straftäter oder Terroristen werden,
so der Außenminister.
Als Neueinsteigerin der Woche positionierte sich Familienministerin
Sophie Karmasin (ÖVP) auf Position sechs im Ranking.
Karmasin will ein Rauchverbot für Jugendliche unter 18 Jahren
durchsetzen. Um die Jungen zu schützen, sollte der Erwerb und Konsum
von Tabak erst mit 18 erlaubt werden, so die ÖVP-Ministerin in einem
APA-Interview. Die österreichischen Jugendlichen seien beim Rauchen
im Europavergleich Spitzenreiter – „das ist dramatisch“, betonte
Karmasin. Österreich sei unter den letzten Ländern, die Rauchen
bereits ab 16 Jahren erlauben. Neben Prävention und dem Rauchverbot
in der Gastronomie müsse der nächste wichtige Schritt sein, auf
Landesebene im Jugendschutzgesetz über ein einheitliches Rauchverbot
bis 18 nachzudenken. Gegenüber der "Presse" zeigte sich die
Familienministerin zuversichtlich, dass ihr Vorschlag, das
Rauchverbot für Jugendliche bis 18 auszudehnen, schon bald
beschlossen wird. Bereits Ende März könnten sich die für den
Jugendschutz zuständigen Länder darauf einigen, so Karmasin.
Die oft kolportierte Ablöse von Sophie Karmasin aus dem
ÖVP-Regierungsteam hat Parteiobmann Reinhold Mitterlehner am Mittwoch
dementiert. „Wir oder ich planen keine Umstellungen“, betonte der
Vizekanzler am Mittwoch.
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