Stronach/Steinbichler: Traurige Agrar- und Umweltbilanz 2016

Höchste Zeit für Qualitätsgütesiegelgesetz

Wien (OTS) - „Man spricht von Überschüssen bis zu 150 Prozent in der Milchwirtschaft – doch in den Kühlregalen haben wir Kokos- und Palmfett aus dem Regenwald. Beim Rindfleisch werden 140 Prozent Produktion angegeben, doch dann werden 100.000 Rinder lebend importiert und sehr viele Edelteile für die Hotellerie und Großküchen stammen aus Argentinien und Brasilien“, kritisiert Team Stronach Agrar- und Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler. Für ihn ist es „höchste Zeit, dass diese Regierung erwacht und das Qualitätsgütesiegelgesetz umsetzt - und 2017 diesen Unfug endlich abstellt!“

Völlig unverständlich ist für Steinbichler, dass in einem Land mit 47 Prozent Waldanteil von einem schwierigen Energiemarkt gesprochen werde. „Während das Ökostromgesetz diskutiert wird, werden heimische Hackschnitzelheizungen geschlossen bzw. zurückgefahren und Palmöl im Biodiesel erlaubt. In den Supermärkten und Baumärkten gibt es Pellets aus Oststaaten – oft aus illegaler Rodung und dann auch noch als „Bio“ angeboten“, beschreibt der Team Stronach Mandatar die Realität. Diese Liste der „Falschinformationen“ ließe sich beliebig fortsetzen, „in der Schweinewirtschaft spricht man von 100 Prozent Produktion und importiert zusätzlich 2,2 Mio. Lebendschweine zur Schlachtung nach Österreich und dieselbe Menge in geschlachteter Form als Verarbeitungsfleisch“, erklärt Steinbichler. Doch in der Werbung „spricht man von regional ausgewählten Lieferanten von ökologischen Fußabdruck und von der heilen Welt“, kritisiert Steinbichler, wie die Konsumenten hinters Licht geführt werden.

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