Renner: Bei Silvesterfeuerwerk immer die Sicherheit im Auge behalten

Beachtung einfacher Grundregeln schützt vor Sachschäden oder Unfällen

St. Pölten (OTS) - Der Jahreswechsel steht bevor und für viele Österreicherinnen und Österreicher gehören Raketen und Böller einfach zum Feiern dazu. Leider beginnt für viele Feiernde das neue Jahr in der Unfallambulanz - Brandwunden, Augenverletzungen, Hörschäden und schwere Verletzungen vor allem an den Händen sind die Folgen des sorglosen Umgangs mit Feuerwerksartikeln. „Das muss nicht sein! Die Gefahren von Raketen und Böllern werden noch immer stark unterschätzt, ebenso die rechtlichen Folgen, die durch Feuerwerkskörper verursachte Unfälle nach sich ziehen können. Eine zünftige Silvesterfeier soll mit Freude und nicht mit einer Anzeige oder gar im Krankenhaus enden", so NÖ Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner.

Zuallererst gilt: Hände weg von Eigenbau-Raketen oder sonstigen selbst hergestellten Feuerwerkskörpern, aber auch bedenklichen Billigimporten aus dem Ausland. Diese stellen oft ein Sicherheitsrisiko dar, da die Menge der Explosionsmasse und deren Zusammensetzung nicht bekannt sind. Auch das Verbinden von mehreren Feuerwerkskörpern zu einem "Super-Knaller" (Böller) ist verboten und lebensgefährlich! „Unbedingt ist darauf zu achten, dass die gesetzlich vorgeschriebene Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache vorhanden ist. Sonst nicht kaufen, sondern sofort reklamieren bzw. bei der Polizei anzeigen", so Renner weiter.

Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände. Auch beim Abfeuern gilt es, wichtige Sicherheitstipps zu beachten! Feuerwerkskörper dürfen nur im Freien verwendet werden, niemals in geschlossenen Räumen. Wer Raketen abschießt muss dies in sicherer Entfernung zu anderen Menschen sowie Autos und Gebäuden tun. Beim Abfeuern von Raketen, Knallkörpern und Böllern besteht auch die Gefahr, dass die eigene Kleidung Feuer fangen kann. Gezündete Feuerwerkskörper dürfen nie in den Händen gehalten werden. Versagende und nicht zündende Feuerwerkskörper müssen mindestens 15 Minuten unberührt liegen gelassen werden. "Blindgänger" dürfen keinesfalls erneut gezündet werden, sondern sie sollen nach 15 Minuten durch Wasser unbrauchbar gemacht werden.

"Wenn es zu Silvester unbedingt krachen soll, auf jeden Fall auf die Sicherheit für Menschen, Tiere und Umwelt achten. Wenn diese Tipps befolgt werden, dürfte einem schönen und vor allem sicheren Start ins Jahr 2017 nichts mehr im Wege stehen", so LHStv. Mag. Karin Renner. (Schluss) fa

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