Silvesterkracher: Wer bei Schäden zahlt!

Die stillste Zeit des Jahres ist vorbei, es folgen laute Tage und vor allem Nächte: Und jedes Jahr beschädigen Raketen oder Kracher Autos.

Wien (OTS) - In den vergangenen Jahren gab es nach der Silvesternacht zahlreiche Anfragen von verzweifelten ARBÖ-Mitgliedern. Die Frage, immer dieselbe. Wer kommt für die Schäden auf, welche durch Silvesterkracher oder -raketen am Fahrzeug verursacht wurden.

Prinzipiell muss derjenige den Schaden ersetzen, der diesen verursacht hat. Da man in der Silvesternacht aber sicherlich Besseres zu tun hat, als permanent das Fahrzeug im Auge zu behalten, um Übeltäter dingfest zu machen, kann der Schädiger oft nicht ausfindig gemacht werden.

Ist kein Schädiger bekannt, kommt es darauf an, ob eine Voll- oder Teilkaskoversicherung besteht, in der ein entsprechender Schadensfall berücksichtigt wird. Daher sollte man zuerst in seinen Versicherungsbedingungen nachlesen, ob gegen solche Schäden ein Versicherungsvertrag abgeschlossen wurde. Besteht eine Versicherung gegen Vandalismus sollte so rasch wie möglich die Versicherung verständigt werden.

Damit es aber garnicht soweit kommt, sollte für das Fahrzeug ein ruhigeres Plätzchen gewählt werden. In Zeiten von Parkpickerl & Co. kein leichtes Unterfangen. Am besten geeignet: ein Parkhaus oder, falls vorhanden, eine Garage. Wer dazu keine Möglichkeit hat, sollte Parkplätze in der Nähe von Balkons meiden, da diese leider oft als „Raketenstartbasen“ genützt werden. Dicht bewohnte Großstadtviertel in unmittelbarer Nähe von Silvestergroßveranstaltungen oder Gaststätten sind ebenfalls nicht als optimaler Fahrzeugabstellplatz zu empfehlen.

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