Wirtschaftsbund Wien Fraktion in der Werbung und Marktkommunikation:

Zeitgemäßer Kollektivvertrag ist Gebot der Stunde, Abbruch der Gewerkschaft nicht zielführend!

Wien (OTS) - „Unsere Mitglieder haben uns genau gesagt, was sie sich wünschen und von einem zeitgemäßen Kollektivvertrag erwarten. Ich glaube die Gewerkschaft hat keine Ahnung, was ihre Mitglieder wirklich wollen“, zeigt sich Birgit Kraft-Kinz, Wirtschaftsbund-Obfrau in der Wiener Werbung und Marktkommunikation, vom Verhalten der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus und Papier verärgert. Während die Fraktion des Wiener Wirtschaftsbundes sich die Anliegen der eigenen Mitglieder durch eine vorherige Befragung per Mail abholt und diese Verhandlungspositionen als Standpunkte der gesamten Fachgruppe durchsetzen konnte, setzt die Gewerkschaft mit ihrem Pochen auf die reine Erhöhung des Grundgehaltes und einer Absage an jegliche KV-Modernisierung, den derzeit geltenden Kollektivvertrag aufs Spiel.

Im Namen des Wirtschaftsbundes Wien vertritt Reinhard Bösenkopf, geschäftsführender Gesellschafter einer Wiener Werbeagentur, die Anliegen der Arbeitgeberbetriebe in der Wiener Werbung und Marktkommunikation. „Der derzeitige KV ist über 40 Jahre alt und stellt einen klaren Standortnachteil für die Wiener Unternehmen dar, hier braucht es einen neuen Kollektivvertag bis spätestens Ende des nächsten Jahres. Auch für kommende Verhandlungsrunden, werden wir unsere Mitgliedsunternehmen im Vorfeld einbinden und uns das entsprechende Mandat von ihnen abholen“, so Bösenkopf. Sollte sich die Gewerkschaft nicht weiterbewegen, wird auch eine Aufkündigung des derzeitigen Kollektivvertrags ins Spiel gebracht. Eine solche Kündigung würde nämlich „die freie Vereinbarkeit zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern stärken und dem Standort Wien im Wettbewerb helfen“, gibt sich der Chefverhandler des Wiener Wirtschaftsbundes für die kommende Zeit kämpferisch.

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