Werbewirtschaft: GPA-djp empört über erneutes „Null-Angebot“ der Arbeitgeber

Wirtschaftliche Situation der Branche rechtfertigt in keiner Weise dieses Vorgehen

Wien (OTS/ÖGB) - Große Empörung herrscht in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) über die neuerliche Weigerung der Arbeitgeber der Wiener Werbewirtschaft, eine Gehaltserhöhung für die etwa 14.000 Beschäftigten zu verhandeln. „Die wirtschaftlichen Daten der Branche rechtfertigen in keiner Weise ein solches Vorgehen. Eine Nulllohnrunde ist eine nicht akzeptable Provokation“, erklärt der Verhandlungsleiter der GPA-djp, Kurto Wendt.++++

„Dass eine solche Verhöhnung der Leistung der Beschäftigten ausgerechnet einen Tag vor Weihnachten erfolgt, ist besonders bitter. Wir werden das sicher nicht auf uns sitzen lassen und sind dabei, gewerkschaftliche Aktionen vorzubereiten“, so Wendt.

„Wir appellieren an die Fachgruppe in der Wirtschaftskammer, rasch ernsthafte und seriöse Verhandlungen aufzunehmen, damit die Beschäftigten eine Abgeltung ihres Beitrags zum wirtschaftlichen Erfolg erhalten. Die jetzige Vorgehensweise würde einer realen Gehaltskürzung gleichkommen“, ergänzt Judith Reitstätter, zuständige Wirtschaftsbereichssekretärin der GPA-djp.

Die GPA-djp signalisiert auch weiterhin ihre Bereitschaft, über einen bundesweiten, modernen Kollektivvertrag für die Branche zu verhandeln. Derzeit gilt der Kollektivvertrag ausschließlich für Wien.

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