BfG Genossenschaft für Gemeinwohl feiert zweiten Geburtstag

Ein Pionierunternehmen im ethischen Finanzbereich feiert sein zweijähriges Bestehen und blickt mit Stolz auf das Erreichte

Wien (OTS) -

  • 3,3 Millionen Euro Eigenkapital
  • 4.500 Genossenschafter*innen
  • 5 Regionalbüros in ganz Österreich
  • 19 fixe Mitarbeiter*innen

Gegründet wurde die Genossenschaft am 18. Dezember 2014 mit dem Ziel, Österreichs erste ethische Alternativbank ins Leben zu rufen. "Das war für uns alle eine große Freude, ein Team von mehreren Dutzend Projektaktiven mit einer großen Vision hatte intensiv auf diesen Tag hingearbeitet“, erinnert sich Aufsichtsratsvorsitzender Markus Stegfellner. "Die Verständigung des Firmenbuchgerichts war das schönste Weihnachtsgeschenk und wir haben ausgiebig gefeiert.”

Mit zivilgesellschaftlicher Unterstützung vieles gelungen “Wir haben seitdem vieles erreicht - und das großteils mit ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Manches schreitet langsamer voran, als geplant. Aber angesichts der Größe der Aufgabe ein sehr zufriedenstellendes Zwischenergebnis“, zieht BfG Vorstand Fritz Fessler Resümee. Essentielle Meilensteine wurden mit geringen Finanzmitteln zurückgelegt: Aufbau der Genossenschaft, Auflegen des Kapitalmarktprospekts, Gründung von 18 Regionalgruppen in ganz Österreich, Eröffnung von fünf Regionalbüros und der BfG Akademie für Gemeinwohl, die erfolgreiche Weiterbildungsveranstaltungen rund um Geld und Ethik anbietet. Nach zwei Jahren verfügt die Genossenschaft über ein 19-köpfiges fixes Team von Bank-, Management- und Marketingprofis sowie rund 60 ehrenamtlich Mitarbeitende. Sie hat mehr als 3,3 Millionen Euro Eigenkapital und über 4500 Mitglieder, die im Rahmen regelmäßiger Versammlungen die weitere Entwicklung der Genossenschaft mitgestalten. Der nächste Milestone ist die erste gemeinwohlorientierte Crowdfunding-Plattform, die Anfang 2017 startet.

Schüler aus NÖ jüngstes Mitglied

Jüngstes Genossenschaftsmitglied ist der 18-jährige Schüler Florian Voglauer aus Niederösterreich. Er hat die 200 EUR Mitgliedschaftsbeitrag selbst zusammengespart. “Mir taugt, dass die BfG die notwendige Veränderung unseres Geld- und Finanzsystems von unten einleitet, durch die Menschen selber”, so Voglauer, der sich neben der Vorbereitung auf die Matura in mehreren NGOs engagiert. "Wir Jugendliche müssen unsere Zukunft jetzt in die Hand nehmen und aktiv werden”, so der Umtriebige, der auch schon Schulprofessoren und Familienmitglieder überzeugt hat, Genossenschaftsanteile bei der BfG zu zeichnen. Das freut BfG Vorstand Fritz Fessler: "Großartig ist, wie viele auch ganz junge Menschen unsere Vision teilen und sich aktiv engagieren. Jede und jeder kann den Wandel des Geld- und Finanzsystems in Richtung Gemeinwohl aktiv mitgestalten, ob mit Geld oder Zeit.“

Ausführliches Interview mit jugendlichem Genossenschafter Florian Voglauer
http://bit.ly/2hf7IpQ

Ausführliches Interview mit Aufsichtsratsvorsitzendem Markus Stegfellner
http://bit.ly/2hfhlon

Fotodownload Florian Voglauer, Fritz Fessler, Markus Stegfellner http://bit.ly/2i0YgaP

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Teresa Arrieta, Pressesprecherin
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