„So nicht Herr Stöger!“

FCG: Effizienzstudie mit Wunschzettel des Ministers in Auftrag gegeben !

Wien (OTS) - Dass die „soziale Sicherheit und der Zugang zu bestmöglichen Kranken-, Unfall- und Pensionsversorgung die tragenden Säulen unseres Sozialstaates sind“, das schätzt Sozialminister Alois Stöger völlig richtig ein, wie in einer seiner letzten Aussendungen zu lesen ist. Dass er nunmehr diese Säulen auf ihre Tragfähigkeit für die Zukunft um 360.000 Euro von der angeblich renommierten „London School of Economics“ untersuchen lässt, ist zwar nett, aber schade um das viele Geld. Dieses könnte anderswo nämlich vernünftiger investiert werden. Völlig unverständlich ist dabei aber, dass Stöger dem kostenintensiven Auftrag auch gleich noch seine persönlichen Wünsche an das Christkind angeschlossen hat, wie der Wiener FCG-Landesgeschäftsführer und stellvertretender AUVA-Obmann meint. Stöger will nämlich die Vor- und Nachteile das derzeitigen Drei-Sparten-Modells der Kranken-, Pensions-, Unfallversicherung einem Zwei-Sparten-Modell ohne eigene Unfallversicherung gegenübergestellt wissen. Dies ist in der Aussendung des Sozialministers sogar zu lesen. „So nicht Herr Stöger“, meint dazu der Obmann-Stellvertreter der AUVA. Mit derartigen Wunschvorstellungen werde aus der „Effizienz-Studie“ ein Wunschkatalog, der offenbar nur auf Einsparungen Wert legt, statt die angeblich gewünschte Effizienz zu erreichen.

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