Laki: Veranlagung des NÖ Generationenfonds ist und bleibt ein Trauerspiel

Der Leistungsnachweis: Miserable Ergebnisse und falsche Veranlagungsstrategie

St. Pölten (OTS) - Anlässlich der Veröffentlichung des Veranlagungsergebnisses für die abgelaufene Geschäftsperiode des NÖ Generationenfonds mit 1,4 Prozent, kommentiert der Landtagsabgeordnete des Team Stronach für NÖ, Dr. Walter Laki, die Leistung des Managements mit den Worten: „Miserables Ergebnis und falsche Veranlagungsstrategie!“

Laki begründet seine Beurteilung mit einem Hinweis wonach „Mischfonds defensiv“ weltweit in Jahresfrist im Durchschnitt 15 Prozent erwirtschaftet haben, der „NÖ Mischfonds defensiv“ war 90 Prozent schlechter;

Drei Milliarden verloren durch Missmanagement

Laki: „Ein Vermögen von rund 8 Milliarden hat man seinerzeit mit rund 4,5 Prozent abgezinst und verkauft. Dafür hat das Land rund 4 Milliarden erhalten. Das Vermögen der Steuerzahler wurde daraufhin an der Börse investiert, mit dem Ziel dort mehr als 4,5 Prozent pro Jahr zu erwirtschaften. Dieses Vorhaben ist deshalb kräftig in die Hose gegangen, weil das dafür zuständige Vermögensmanagement laufend falsch liegt und lediglich im Durchschnitt rund 2,5 Prozent erwirtschaftet hat. Damit holte die NÖ Vermögensverwaltung bisher lediglich rund eine Milliarde von vier auf fünf Milliarden auf. Das Ziel die acht Milliarden wieder zu sehen ist inzwischen illusorisch, nicht zuletzt, weil das Land schon Teile des Kapitals für das Budget entnommen und die Veranlagungsergebnisse seit Jahren unterdurchschnittlich sind.“

Aus 4 Milliarden wird in 12 Jahren 11 Milliarden

Dass es auch anders, für NÖ viel besser, gegangen wäre, zeigt Laki auf: “Einer der größten US Investmentfonds in Omaha erwirtschaftet seit 50 Jahren im Durchschnitt immer über 7 Prozent pro Jahr. Hätte NOE 2004 in diesen Fonds 4 Milliarden investiert, so wären diese bis heute, in lediglich 12 Jahren, zu einem Vermögen von 11 Milliarden angewachsen.“

NOE Vermögensverwaltung ist immer falsch investiert

Laki hält der NÖ Vermögensverwaltung vor, immer falsch investiert zu haben: „Ursprünglich investierte die Verwaltung des NÖ Vermögens vorwiegend in Aktien, Hedgefonds und dergleichen, Finanzprofis hingegen taten das in Renten. 2011 bis 2013 wechselten die Profis von den Renten in Aktien. Die NÖ Vermögensverwaltung hingegen wechselte von den Aktien in Rentenpapiere und lies sich diese Fehlentscheidung noch dazu von der absoluten Mehrheit der VP im Landtag absegnen. Dazu kommt, dass die NOE Vermögensverwaltung in allen Assetklassen deutlich unterdurchschnittliche Ergebnisse abliefert.“

NÖ Finanzverantwortliche versagen dramatisch

Für Landtagsabgeordneten Laki ist es daher zusammengefasst gänzlich unverständlich, dass im Hinblick auf die „haussierenden“ Renten und Aktienbörsen, dass die NOE Vermögensverwaltung die notwendigen 4,5 Prozent nicht erreicht hat. Der Hauptgrund ist laut Laki das schlechte Management der Vermögensverwaltung. Der letzte gravierende Fehler war – auf Empfehlung von Wirtschaftsprüfern – sich schwergewichtig auf eine Assetklasse (Renten) zu konzentrieren. Dies noch dazu wo die Rentenmärkte nach einer 35jährigen Hausse Gefahr laufen in eine langjährige Baisse zu drehen. „Aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht ist die Milliardenveranlagung des Landes NOE noch weniger zu verstehen, zumal das Land für PPP Modelle (z.B. im Strassenbau) 6 Prozent Zinsen zahlt und auf der anderen Seite durch Veranlagung lediglich 1,4 Prozent erwirtschaftet. Ein jeder Unternehmer der so wirtschaftet ist binnen kurzer Zeit insolvent!“, zeigt Laki das Versagen der Finanzverantwortlichen des Landes NÖ auf.

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