FPÖ-Kultursprecher Walter Rosenkranz: Skandal-Bestellung von Roscic eine Entwürdigung der Wiener Staatsoper

Dominique Meyer hätte sich Verlängerung verdient

Wien (OTS) - „Als gestern die Gerüchte kursierten, dass der frühere Ö3-Chef und CD-Händler Bogdan Roscic der neue Staatsopern-Direktor werden soll, hielt ich das noch für einen vorgezogenen Aprilscherz“, so FPÖ-Kultursprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz zur Bestellung des neuen Staatsopern-Direktors, „Minister Drozda gebärdet sich damit in Manier eines Politkommissars und schaltet und waltet in den Kulturinstitutionen Österreichs, wie es ihm passt.“ Es gehe nicht an, dass eine Person, die noch keinerlei berufliche Erfahrung mit dem Musiktheater hat, Leiter eines der führenden Opernhäuser der Welt und Aushängeschild der Kulturnation Österreich werde. Rosenkranz: „Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich auch für die Position beworben. Bis auf das fehlende sozialistische Parteibuch hätte ich jede Vorgabe erfüllt.“

Wenn manche Medien meinten, die Bestellung von Roscic sei eine „Öffnung nach außen“, so stelle sich für Rosenkranz die Frage, ob die Staatsoper bisher denn verschlossen gewesen sei: Die Auslastung der Wiener Staatsoper war eine hervorragende, Dominique Meyer habe beste Kontakte zu den Akteuren gehabt – Sängern, Orchester, Ballett, Personal. „Jetzt werden wir erleben, wie Taxi Orange und ähnliche Elemente in der Wiener Staatsoper Einzug halten. Vielleicht sitzt Roscic demnächst auch noch als Juror in einer Opern-Starmania“, meinte Rosenkranz. Aus freiheitlicher Sicht könne eine solche Bestellung nur als untaugliches Element gesehen werden, mit dem die Kulturnation Österreich um einen Teil mehr abgewirtschaftet werde.

„Bei einer solchen Personalentscheidung stellt sich für mich die Frage, ob Bundeskanzler Kern darin eingebunden war oder ob er seinem Kulturminister Drozda völlig freie Hand gelassen hat. Das ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Österreichs Sozialisten die Kulturpolitik an die Wand fahren“, sagte Rosenkranz.

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