Budget 2: SPÖ steht für beste Bildungsangebote

Scherwitzl: Campus-Modelle und Ausbau der Nachmittagsbetreuung haben Vorrang. Engagement belegt: Die Zukunft der Kärntner Kinder und Jugendlichen liegt der SPÖ am Herzen.

Klagenfurt (OTS) - „Eine gute Ausbildung ist entscheidend für das ganze Leben“, so der SPÖ-Bereichssprecher für Bildung, LAbg. Andreas Scherwitzl. Dementsprechend wird das Bildungs- und Schulstandortkonzept 2017 ein bestimmendes Thema in der Arbeit der SPÖ sein. Der Fokus liegt auf Campus-Modellen, die auch im ländlichen Raum bieten, was in städtischen Ballungsräumen bereits Realität ist:
umfassende, altersübergreifende Angebote an einem Schulstandort, kombiniert mit weiteren Sport-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen – vielseitig und flexibel. „Wir wollen, dass die Schule ein Lern- und Lebensort für Schüler und Lehrer ist. Wichtig ist uns vor allem auch der Ausbau der Nachmittagsbetreuung bzw. ganztägiger Schulformen“, betont Scherwitzl. Derzeit sind 14 Prozent aller Schüler in Nachmittagsbetreuungsformen. Das ist eine Verdoppelung seit dem Jahr 2012. Ziel müsse aber sein, diesen Anteil weiter zu steigern.

„Die SPÖ engagiert sich für gleichberechtigte Bildungschancen für alle: Wir stehen für Ganztagesschulformen – insbesondere für jene mit verschränktem Unterricht - damit wir beste und gleichberechtigte Bildungsmöglichkeiten für alle, und nicht nur für jene, die sich Privatschulen leisten können, schaffen“, führt Scherwitzl aus. Dies führe wiederum zu bester Bildung für alle Kinder und bei gleichzeitiger Entlastung für Familien. “Durch Schule ohne Schultasche: Das gewährleistet verschränkter Ganztagesunterricht, bei dem sich Lerninhalte und Freizeit abwechseln, ebenso wie Nachhilfe und Hausaufgaben. Damit können berufstätige Eltern und deren Kinder gemeinsame freie Zeit unbeschwert verbringen, und auch enorme Kosten für Nachhilfe sparen“, führt Scherwitzl aus.

Arbeitsmarktstatistiken beweisen, dass Personen mit niedrigem Qualifizierungsniveau am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen sind. „Daher wird mit Investitionsmaßnahmen wie der Förderung zur Nachholung des Pflichtschulabschlusses (600 Personen 2016, im Jahr 2017 sollen es bereits 800 Personen sein) bzw. Lehre mit Matura gegengesteuert“, so Scherwitzl.

„Die Investitionen in Bildung zeigen, dass uns die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Zukunft ganz besonders am Herzen liegen“, verweist Scherwitzl abschließend auf die Zahlen, die eine deutliche Sprache sprechen: Im Landesvoranschlag 2017 sind insgesamt 51,4 Millionen Euro für die Kinderbetreuung vorgesehen (Vergleich 2016:
49,6 Millionen). Davon rund 8,8 Millionen Euro Bundesmittel für das verpflichtende Kindergartenjahr, Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, Sprachförderung. 42,6 Millionen Euro an Landesmitteln für Landeskindergartenbeitrag für KG, Horte, Tagesmütter, zweisprachige Kindergärten, Fortbildung etc. Für den laufenden Betrieb und Investitionen in Fachberufsschulen sind 9,2 Millionen Euro vorgesehen, für den Ausbau der Ganztagesschulen sind 1,4 Millionen Euro Landesmittel reserviert und aus Bundesmitteln sind aus den Vorjahren noch 7 Millionen Euro vorhanden. Im Jahr 2016 wurden für die Ganztagesschulen zirka fünf Millionen Euro an die Schulerhalter ausbezahlt. Last but not least fördert das Land die Fachhochschule Kärnten auf Basis einer Ziel- und Finanzierungsvereinbarung mit jährlich mit rund elf Millionen Euro.

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