Freiwilligen-Plattform where2help ermöglicht zielgerichtetes Helfen bei Integration

Zwei Monate nach Start bereits 550 Freiwillige und 40 Organisationen registriert – Positives Feedback von NutzerInnen – Hacker: „Zukunftsprojekt und gelebte Solidarität“ Zwei Monate nach Start bereits 550 Freiwillige und 40 Organisationen registriert – Positives Feedback von NutzerInnen – Hacker: „Zukunftsprojekt und gelebte Solidarität“

Wien (OTS) - Wer sich für die Integration von Flüchtlingen in Wien engagieren will, hat seit Ende Oktober mit der Freiwilligen-Plattform where2help.wien eine neue Möglichkeit dazu. Das von der Stadt Wien ermöglichte Online-Service wurde in den vergangenen Monaten von Freiwilligen gemeinsam mit MitarbeiterInnen des Fonds Soziales Wien (FSW) entwickelt, der auch als Betreiber der Plattform fungiert.

Nach zwei Monaten kann eine positive Zwischenbilanz gezogen werden:
Bereits 550 Freiwillige und mehr als 40 Organisationen haben sich auf where2help.wien registriert. 50 Personen absolvierten einmalige Einsätze, weitere 25 Freiwillige meldeten sich für längerfristige Engagements, wie regelmäßige Lernhilfe oder als Buddies für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

„Wir wollen mit dieser Plattform auf die Bedürfnisse der vielen Freiwilligen und Initiativen im Integrationsbereich eingehen“, sagt der Wiener Flüchtlingskoordinator und FSW-Geschäftsführer Peter Hacker. Gerade kleineren Projekten fehle es oft an Möglichkeiten, potenzielle Unterstützer anzusprechen. Die Freiwilligen wiederum wollen jene Initiativen unterstützen, die am meisten ihren Vorstellungen entsprechen. „Aus meiner Sicht ist diese Plattform ein Zukunftsprojekt und ein Beispiel für gelebte Solidarität in unserer Stadt“, so Hacker.

„Tausende Freiwillige sind in Wien regelmäßig im Einsatz und gerade die Herausforderungen bei der Betreuung von Flüchtlingen haben gezeigt, dass die WienerInnen gerne helfen. Der Erfolg von where2help zeigt, dass in Wien auch in Zeiten sozialer Kälte das Gemeinsame über das Trennende gestellt wird und ein soziales Miteinander in dieser Stadt genau das ist, was Wien so besonders macht“, freut sich Sonja Wehsely, Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Generationen, über den erfolgreichen Start der Plattform.

Praktisch, einfach und übersichtlich – nach diesen Prinzipien funktioniert where2help. Nach der Registrierung können NutzerInnen auf der Plattform nach passenden Einsatzmöglichkeiten in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit Ausschau halten. Dank des funktionellen und für mobile Endgeräte optimierten Aufbaus sehen sie auf einen Blick, wo und wann sie gebraucht werden. Für die Zusage zu einem Einsatz genügt ein Mausklick. Gleichzeitig ist die in Kooperation mit dem Verein „Sinnvoll helfen“ betriebene Plattform ein praktisches Tool für Organisationen, Privatinitiativen und Vereine, um die Abwicklung von integrativen Projekten so einfach wie möglich zu machen. Wenn sie keine Versicherung für Freiwillige anbieten können, übernimmt dies der FSW.

Das SprachCafé der Agenda Liesing gehörte zu den ersten Projekten, die where2help nutzten. „Wir haben mit der Plattform sehr positive Erfahrungen gemacht. Es ist ein tolles Angebot, um neue Freiwillige zu finden“, sagt Gabriele Bargehr, Projektkoordinatorin der Agenda Liesing. „Seit unserer Registrierung haben wir schon neun Ehrenamtliche speziell für unser SprachCafé gewonnen. Durch die Kontaktmöglichkeit können wir sie im Vorfeld eines Einsatzes auf einfachem Weg kontaktieren.“

Bei einem Lokalaugenschein in Liesing streichen auch die freiwilligen HelferInnen im SprachCafé die Vorteile der neuen Plattform hervor. „Die Anmeldung war sehr unkompliziert und die Bedienung ist einfach. Mir gefällt, dass ich nur auf einen Button drücken muss, um mich für einen Einsatz anzumelden“, sagt die Studentin Sarah. Und die Biotechnologin Karin, die sich ebenfalls über where2help für ihren Einsatz gemeldet hat, ergänzt: „Auf where2help finde ich viele Einsatzmöglichkeiten bei unterschiedlichsten NGOs übersichtlich aufgelistet. Wenn ich kurzfristig Zeit habe, kann ich nach passenden Angeboten suchen und muss nicht auf den Websites der einzelnen Organisationen nachforschen.“

Honorarfreie Pressefotos:
http://fsw.at/medienservice/w2h/ (Credit: Jakob Kolar/Fonds Soziales Wien)

Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.where2help.wien/

Rückfragen & Kontakt:

Reinhard Krennhuber
Pressesprecher
Fonds Soziales Wien
Tel.: +43 1 4000 66695
E-Mail: reinhard.krennhuber@fsw.at

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