NEOS: Angelika Mlinar auf Besuch bei innovativer Start-Up-Szene in Israel

Angelika Mlinar: „Europa muss wieder zu einem Global Player im Technologiebereich werden. Von Israel können wir hier noch viel lernen.“

Wien (OTS) - Erst letzten Monat hat die Europäische Kommission ihre neue Start-Up-Initiative vorgestellt, die innovativen Unternehmer_innen in der EU bessere Chancen eröffnen soll. Diese Woche reist NEOS-Europaabgeordnete und ALDE-Vizepräsidentin Angelika Mlinar nach Israel, wo Innovation und Technologie schon seit Jahrzehnten das Fundament des Wirtschaftslebens darstellen. „Die Kommission hat erkannt, dass Europa in den Bereichen Technologie, Innovation und Digitales immer weiter zurückbleibt. Immer noch mangelt es an einer geeigneten Infrastruktur für Start-Ups, Bürokratieabbau und an einer Entlastung für Unternehmen, die diesen Namen auch verdient. Zugleich fehlt es in dem bestehenden Umfeld an Risikobereitschaft und Innovationsfreude“, fasst Mlinar die Probleme in Europa zusammen.

Europa muss bei Technologie und Innovation aufholen

Bei ihren Arbeitsbesuchen in Israel wird Mlinar einen Einblick in die dortige Innovations- und Technologieszene gewinnen, um politische Anregungen und Empfehlungen mit nach Brüssel zu bringen. „Israel zeigt vor, wie man mit Start-Ups erfolgreich umgeht. Kein anderer Technologiecluster außerhalb des Silicon Valley hat es geschafft, ausländische Unternehmen so anzuziehen und gleichzeitig eine so hohe Gründungsrate von inländischen Start-Ups vorweisen zu können“, erklärt Mlinar die Chance für Europa von Israel zu lernen. Gleichzeitig sei klar, dass dieses Erfolgsmodell nicht 1:1 auf Europa kopiert werden kann, so Mlinar: „Je besser wir als Europäische Union aber verstehen, wie der Technologie- und Innovationsboom in Israel funktioniert, umso mehr können wir dafür beitragen, wieder zu einem Global Player im Technologiebereich zu werden. Denn eines ist klar:
Europa muss endlich für ein Umfeld sorgen, in dem Start-Ups ihr vollen Potenzial ausschöpfen können.“

Treffen mit hochrangigen Vertreter_innen

Aus diesem Grund wird die Europaabgeordnete sowohl Vertreter_innen der Knesset als auch der „Israel Innovation Authority“ treffen und sich vor Ort mit Vertreter_innen aus Politik und Wirtschaft austauschen. „Mir ist es wichtig ein Verständnis für das gesamte Ökosystem zu gewinnen - angefangen beim Bildungsbereich über die Finanzierungslandschaft bis hin zu Plattformen, die Start-Ups untereinander vernetzen,“ beschreibt Mlinar die Notwendigkeit eine möglichst breiten Einblick zu bekommen. Daher sind auch Treffen mit dem Entrepreneurship Center der Tel Aviv University sowie mit Entwicklern innovativer Bildungstechnologien eingeplant. Nicht zuletzt wird es in diesem Zusammenhang auch Gespräche mit Vertreter_innen von Vernetzungsplattformen und Investorengruppen sowie mit erfolgreichen Unternehmer_innen und Konzernen geben.

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