Wirtschaftsbund zu Stöger: Flexible Arbeitszeiten gegen Arbeitslosigkeit

Arbeitszeitverkürzung verteuert Arbeit und verhindert Beschäftigung – brauchen flexible Arbeitszeiten - Arbeitszeitflexibilisierung bedeutet nicht Mehrarbeit

Wien (OTS) - „Angesichts der derzeitigen Arbeitsmarktsituation wäre eine Arbeitszeitverkürzung wie sie Sozialminister Stöger vorschlägt, die allerschlechteste Maßnahme um dem negativen Trend entgegenzuwirken. Dadurch würde der Faktor Arbeit weiter verteuert und somit zusätzliche Arbeitsplätze vernichtet werden. Das würde vor allem den personalintensiven Mittelstand treffen und wäre ein großer Wettbewerbsnachteil. Internationale Beispiele beweisen, dass wir genau das Gegenteil benötigen: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir flexibler werden und mehr Beweglichkeit bei individuellen betrieblichen Lösungen schaffen“, so Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner in Richtung Sozialminister Stöger.

Von flexiblen Arbeitszeiten würden sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer profitieren. „Arbeitszeitflexibilisierung bedeutet nicht Mehrarbeit sondern eine bessere Verteilung von Arbeit. Es wird dann gearbeitet, wenn Arbeit anfällt. Mit der Ausweitung der Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden schaffen wir mehr Spielräume und somit in der Folge auch mehr Arbeitsplätze“, betont der Wirtschaftsbund-Generalsekretär und weiter: „Die Anforderungen der heutigen Zeit brauchen auch entsprechende Lösungsansätze. Da alles schnelllebiger wird, müssen wir mit den richtigen Antworten darauf reagieren und unseren erfolgreichen heimischen Betrieben mehr Luft zum Atmen geben, denn sie schaffen die notwendigen Arbeitsplätze.“

„Auch der wiederholte Ruf von Seiten der SPÖ nach einer sechsten Urlaubswoche, würde Arbeitsplätze vernichten. Wir wollen aber zusätzliche Arbeitsplätze. Mehr Urlaub bringt weder Wachstum noch neue Arbeitsplätze und schadet dem Standort. Mit populistischen Forderungen werden sicher keine Arbeitsplätze geschaffen“, hält Haubner abschließend fest.

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