Grüne und SPÖ Landstraße: Integrations- und Zukunftsperspektiven für AsylwerberInnen

Wien (OTS) - Die Grünen und die SPÖ Landstraße setzen sich dafür ein, dass AsylwerberInnen gemeinnützige Tätigkeiten im Bezirk durchführen können. „Menschen, die vor Krieg und Terror auf der Suche nach Schutz nach Österreich bzw. Wien kommen, müssen oft sehr lange Zeit ohne jegliche Beschäftigungsstruktur verbringen – durch das „verordnete Nichtstun“ gehen oft berufliche Qualifikationen verloren“, so die Klubobfrauen der Grünen und der SPÖ Landstraße, Ulrike Pilgram und Patricia Anderle. Der Klub der Grünen Landstraße und der SPÖ Landstraße haben in der letzten Bezirksvertretungssitzung an die Stadt Wien gewandt, um gemeinnützige Tätigkeiten von AsylwerberInnen im Bezirk zu ermöglichen. ÖVP und FPÖ sprachen sich dagegen aus.

„Dass Menschen in einem ihnen fremden Land, mit einer anderen Kultur, sich am besten integrieren, wenn sie sich aktiv am Leben beteiligen können, steht außer Zweifel. Für eine erfolgreiche Integrationsarbeit braucht es aber mehr als ein Dach über dem Kopf und Deutschkurse. Arbeit ist eines der höchsten Güter unserer Gesellschaft. Arbeit ist ein Zeichen von Wertschätzung und hat mit Menschenwürde zu tun. Vor allem ist gemeinnützige Beschäftigung eine wertvolle Maßnahme, von der alle Seiten nur profitieren können. Warum das die ÖVP anders sieht, ist nicht nachvollziehbar“, so Pilgram und Anderle.

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