Blecha: Vorteile des Pensionisten-Hunderters

Kommt Netto, kommt jetzt und für alle gleich

Wien (OTS) - Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha nahm zu dem heute im Parlament diskutierten und beschlossenen Pensionspaket Stellung: „Der viel-diskutierte Pensionisten-Hunderter hat mehrere Vorteile, die in der polemisch geführten Diskussion leider nicht beachtet wurden. Erstens: der Hunderter kommt jetzt und kommt auf einmal. Das ist wesentlich besser als ‚zizerlweise‘ Monat für Monat 2 oder 3 Euro mehr. Viele Pensionisten würden 3 Jahre brauchen, bis sie den Hunderter herinnen haben. Zweitens: Der Hunderter kommt netto! Hingegen müsste eine ohnehin nur marginal höhere prozentuelle Anpassung auch noch versteuert werden. Drittens: Der Hunderter ist sozial gerecht. Denn: bei einer sagen wir höheren prozentuellen Anpassung von 1,0 Prozent (statt der 0,8 %) bekäme eine 1.000 Euro-Pension 10 Euro monatlich, eine 3.000 Euro-Pension hingegen 30 Euro. Der Hunderter ist jedoch für alle gleich!“

Habe Deckelung gewünscht Blecha habe sich auch für eine Deckelung des Pensionisten-Hunderters ausgesprochen, also dass dieser nur bis zu einer gewissen Pensionshöhe gewährt wird. „Das kam leider nicht zustande“, erklärte Blecha. Der Pensionistenverbands-Präsident betonte aber, dass 52 Prozent in der gesetzlichen Pensionsversicherung Pensionen unter 1.000 Euro Brutto monatlich haben (949 Euro netto), und fast drei Viertel der Pensionen unter 1.500 Euro brutto (1.331 netto) liegen. Für diese Menschen haben wir den Pensionisten-Hunderter durchgesetzt und er ist gut und wichtig, denn die Teuerung trifft diese Gruppe hart und mit dem Pensionisten-Hunderter wird hier zusätzlich entgegengesteuert.“

FPÖ sind die wahren Pensionsräuber Blecha erinnerte in diesem Zusammenhang an „den größten Pensionsraub in der Geschichte, als die FPÖ den Sozialminister stellte“. Blecha: „Da wurden Pensionsanpassungen rückwirkend reduziert, da gab es jahrelang Anpassungen, die nicht einmal die Hälfte der Teuerung ausmachten, da gab es Netto-Kürzungen durch Erhöhungen des Krankenversicherungsbeitrages, da gab es laufend Einmalzahlungen. Zum Beispiel 2006/2007 ganze 40 (!) Euro und ganz nebenbei gesagt auch ohne ‚Deckel‘. In Summe aller Maßnahmen haben die FPÖ-Sozialminister die Pensionen um 13 % gekürzt, die FPÖ sind die wahren Pensionsräuber!“, so Blecha abschließend.

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