Investigative Spurensuche: „dok.film“-Premiere „Hypotopia – die Suche nach Verantwortung“ am 18. Dezember

Gerald Igor Hauzenbergers neuer Dokumentarfilm zum größten Finanzskandal der Zweiten Republik

Wien (OTS) - Packend wie ein Thriller, aber so real wie nur das echte Leben sein kann: Der vom ORF koproduzierte neue Dokumentarfilm von Gerald Igor Hauzenberger macht sich auf die Suche nach den Verantwortlichen im gescheiterten System Hypo. Der größte Finanzskandal der Zweiten Republik, den eine kleine Provinzbank in Kärnten mit einem Schaden von mindestens zehn Milliarden Euro verursacht hat, steht im Mittelpunkt der TV-Produktion „Hypotopia – die Suche nach Verantwortung“, die am Sonntag, dem 18. Dezember 2016, im Rahmen des „dok.film“ um 23.05 Uhr in ORF 2 ihre TV-Premiere feiert. Ein im März 2016 gestarteter parlamentarischer Untersuchungsausschuss hätte restlos klären sollen, in welche dunklen Kanäle das Geld der Österreicher geflossen ist, doch dort blieb vieles unbeantwortet, niemand will dafür verantwortlich sein.

Filmemacher Gerald Igor Hauzenberger, der in der Vergangenheit u. a. Projekte wie den preisgekrönten und vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Dokumentarfilm „Der Prozess“ über den sogenannten „Wiener Neustädter Tierschützerprozess“ realisierte, blickt in seiner jüngsten Arbeit hinter die Fassade von illegalen Geschäften, suspekten Politik-Machenschaften und Schwarzgeldpraktiken. Er durchstöberte Geheimdienstberichte und Polizeiprotokolle zur Causa Hypo nach Hinweisen, kontaktierte Informanten und Politiker, um dem Kreislauf des Geldes zwischen Kärnten, Balkan, Liechtenstein und Wien zu folgen.
Auf humorvolle Art und Weise wird das Prinzip der faulen Kreditvergabe in der Hypo erklärt, während Begegnungen mit Opfern und Tätern das Publikum an die tragische Zerstörungskraft des Milliardengrabs heranführen.

„Hypotopia – die Suche nach Verantwortung“ zeigt die toxische Mischung aus willfährigen Lobbyisten, hochmütigen Bankern, der damaligen „Brot-und-Spiele-Politik“ in Kärnten sowie eine sehr österreichische Kultur der Verantwortungslosigkeit. Die Koproduktion von ORF und Allegro Film, hergestellt mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria und Filmfonds Wien, ist eine investigative Spurensuche, die ergründet, weshalb dieses System so lange funktioniert hat und verantwortliche Personen und Institutionen so lange wegschauen konnten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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