Vilimsky will EU-Strategiewechsel bei Migration: Abhalten statt umverteilen

"Die EU hat die Massenzuwanderung immer noch nicht im Griff"

Wien (OTS) - „Die EU hat die Massenzuwanderung überhaupt nicht im Griff“, erklärte heute MEP Harald Vilimsky, FPÖ-Delegationsleiter im Europaparlament. Vor Beginn des heutigen EU-Gipfels sagte Vilimsky:
„Die Migrationszahlen sind immer noch viel zu hoch. Es ist höchste Zeit für einen Strategiewechsel: Man muss endlich weg von der Versorgung und Verteilung der Migranten innerhalb der Union hin zu einer konsequenten Politik, die Migranten davon abhält, überhaupt auf EU-Territorium zu gelangen.“

Die EU-Außengrenzen seien immer noch weitgehend offen und müssten viel besser überwacht werden. Gleichzeitig müsse Schluss damit sein, dass die EU-Grenzorganisation Frontex Migranten in einer Art Fährbetrieb in die EU bringe und damit als De-facto-Komplize der kriminellen Schlepper fungiere, erklärte Vilimsky.

„Es braucht Aufnahmezentren in Nordafrika, wo geklärt werden kann, ob jemand überhaupt asylberechtigt ist – noch ehe diese Menschen die Reise über das Mittelmeer antreten“, sagte Vilimsky. Aber funktionieren könnten solche Zentren nur, wenn klar sei, dass jeder andere Weg in die Union ausgeschlossen sei.

Außerdem solle sich die EU endlich von der Idee verabschieden, dass Migranten in der Union zwangsaufgeteilt werden, so Vilimsky: „Es kann nicht sein, dass Staaten wie Deutschland durch eine prononciert migrantenfreundliche Einladungspolitik als Magnet wirken und die negativen Folgen dieser Politik dann von anderen Ländern per Zwang getragen werden müssen.“

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