Haubner: Österreichs KMU sichern 2/3 der Arbeitsplätze

Nur starke Wirtschaft schafft Arbeitsplätze und sorgt für Wohlstand – Notwendige Reformen umsetzen – Unternehmen das Wirtschaften erleichtern

Wien (OTS) - „Wir haben in letzter Zeit Maßnahmen gesetzt, um die österreichische Wirtschaft zu unterstützen, denn nur eine starke Wirtschaft kann Impulse setzen und Aufschwung ermöglichen. Es ist deshalb wichtig, an den notwendigen Reformen festzuhalten und unseren über 326.000 heimischen Unternehmen mehr Spielraum zu bieten, denn diese sorgen für unseren Wohlstand und schaffen die notwendigen Arbeitsplätze. Unsere Klein- und Mittelbetriebe beschäftigen knapp 2 Millionen Menschen und stellen 99,7 Prozent der Unternehmen dar. Das bedeutet, dass sie 2/3 unserer Arbeitsplätze sichern und sie unsere vollste Unterstützung verdienen um weiterhin so erfolgreich zu sein. Der KMU-Bericht für das Jahr 2016 zeigt, dass es bergauf geht. Mit einem Wirtschaftswachstum von über 1,5 Prozent haben wir das größte Wachstum seit 2011 und werden den Wachstumsrückstand gegenüber dem Euroraum und Deutschland aufholen“, betont Wirtschaftsbund-Generalsekretär ÖVP-Wirtschaftssprecher Abg. Peter Haubner im Rahmen seiner Rede im Nationalrat.

Im Global Competitiveness Report des Weltwirtschaftsforums hat sich Österreich im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert. Das Land kletterte um vier Plätze nach oben und liegt nun auf Rang 19 von 138. Damit ist Österreichs Status im internationalen Vergleich zwar weiter mäßig, aber zum ersten Mal seit Jahren nicht weiter gesunken. Spitzenplatzierungen erreicht Österreich bei der Ausrichtung der Unternehmen auf ihre Kunden (Platz 3), bei der Qualität heimischer Zuliefererbetriebe (Platz 3), beim Wettbewerbsvorteil durch einzigartige Produkte und Prozesse (Platz 4) und bei der Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigen Weiterbildungsmöglichkeiten (Platz 6). „Die Rankings zeigen klar: dort wo unsere Unternehmen frei wirtschaften können, erreichen wir die besten Platzierungen. Diese hervorragenden Platzierungen beweisen die Stärke unserer erfolgreichen Unternehmen, welche insbesondere auf Ausbildung und Qualität Wert legen. Das haben wir auch unserem erfolgreichen dualen Ausbildungssystem zu verdanken. Dieses ist ein weltweit anerkanntes Vorzeigemodell“, so Haubner, der auf weitere positive Maßnahmen verweist. Den Standort attraktiver machen und die Wirtschaft ankurbeln sollen zum Beispiel die im Herbst 2015 beschlossene Lohnnebenkostensenkung oder die geplante Einführung einer mit 175 Millionen Euro dotierten Investitionszuwachsprämie für Klein- und Mittelbetriebe ab 2017.

Um in Zukunft erfolgreich zu bleiben, sei es jedoch notwendig, weitere Reformen umzusetzen, denn der Bericht verweist auf zahlreiche Hemmnisse und Hürden, welche das Wirtschaften erschweren. „Wir müssen der überbordenden Bürokratie ein Ende setzen. Die unüberschaubare Anzahl an Vorschriften und Verboten sowie die restriktiven arbeitsrechtlichen Vorschriften sind den Unternehmern nicht mehr zumutbar. Weitere wesentliche Probleme sind die Höhe der Steuern. Die starke Belastung in Österreich hängt vor allem mit der hohen Besteuerung von Arbeit zusammen. Bei den Auswirkungen von Steuern und Sozialleistungen auf den Anreiz zu arbeiten liegt Österreich nur auf Platz 134 unter 138 Staaten. „Es ist an der Zeit, entsprechende Schritte zu setzen, um den Unternehmen das Wirtschaften zu erleichtern. Wir brauchen konkrete Maßnahmen um ihnen mehr Luft zum Atmen zu geben und sie zu unterstützen, damit sie erfolgreich sein können“, hebt Haubner abschließend hervor.

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