Reimon: Letztes SOS aus Aleppo

Kurz muss Putin dazu drängen, ZivilistInnen zu schützen

Straßburg (OTS) - Die syrische Stadt Aleppo steht kurz davor, zu fallen. Laut Berichten werden ZivilistInnen in der Stadt exekutiert, sie stehen vor einer humanitären Katastrophe.
Michel Reimon, Europaabgeordneter der Grünen, sagt: „In Aleppo droht sich die Katastrophe von Srebrenica vor den Augen der internationalen Gemeinschaft zu wiederholen. Außenminister Sebastian Kurz hat vor fünf Tagen angekündigt, er wolle als OSZE-Vorsitzender auf Russland zugehen. Genau das soll er jetzt tun und Verantwortung übernehmen:
Kurz muss Wladimir Putin als Stütze des syrischen Regimes dazu drängen, Hilfskonvois und medizinische Hilfe für die Menschen in Aleppo zuzulassen. Aleppo darf nicht Srebrenica werden. Die eingeschlossenen Menschen brauchen einen humanitären Korridor aus der Stadt heraus. Und natürlich müssen EU und OSZE endlich deutlich aktiver auf einen Friedensschluss in Syrien drängen. Assad und Putin erzeugen gerade genau jene Flüchtlingssituation, vor der sich Kurz abschotten will.“

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